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Motorschaden an Leasingfahrzeug/wirtschaftlicher Totalschaden

12.09.2011 10:27 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von


17:21

Hallo,
bin ich verpflichtet einen Austauschmotor durch eine Hersteller-/Vertragswerstatt einbauen zu lassen oder reicht ein ggf. (gleichwertiger, gebrauchter) Austauschmotor von einer anderen Fachwerkstatt? (Es geht um einen VW).

Danke für Ihre Einschätzung.
Beste Grüße
B.

12.09.2011 | 11:41

Antwort

von


(844)
Hussenstraße 19
78462 Konstanz
Tel: 07531-9450300
Web: http://www.anwaltskanzlei-dotterweich.de
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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Schilderung summarisch gerne wie folgt beantworte:

Um Ihre Frage abschließend beantworten zu können, ist eine Prüfung des Leasingvertrages unerlässlich, denn in diesem ist in der Regel die Haftung des Leasinggebers ausgeschlossen, was auch den Motorschaden betreffen würde. Zudem kann dort festgeschrieben sein, welche Art die Reparatur haben muss, also ob ein neuer Motor zwingend einzubauen ist oder ob der Leasinggeber dies dem Leasingnehmer freistellt.

Eine gesetzliche Regelung existiert zu Ihrer Frage nicht, vielmehr bleibt es den Parteien des Leasingvertrages überlassen, die Ausgestaltung des Leasings selbst zu bestimmen, wobei der Leasinggeber i.d.R. entsprechende Bedingungen stellt. Mit einem neuen Motor wäre die Verwertung des Fahrzeugs nach Ablauf der Leasingzeit für den Leasinggeber wirtschaftlich günstiger.

Wichtig ist auch, wie es zu dem Motorschaden gekommen ist, insbesondere ob hier ein sog. Mangelfolgeschaden vorliegt. Wenn der Schaden nach 20000 Kilometern auftritt ist der Sachverhalt auch anders zu beurteilen als nach 200000 Kilometern Laufleistung.

Ich rate Ihnen daher dringend, einen Rechtsanwalt vor Ort mit der Detailprüfung zu beauftragen.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Böhler
Rechtsanwalt


Rückfrage vom Fragesteller 13.09.2011 | 15:38

danke für Ihre Einschätzung.

Im Leasingvertrag heisst es: "Reparaturen sind in einem vom Hersteller anerkannten Betrieb" durchführen zu lassen.

Die Frage ist a) was für Betriebe sind das (OK, das könnten wir bei VW erfragen), aber b) ist das rechtlich haltbar, diese Bindung an VW Werkstätten, oder darf man auch in freie Werkstätten gehen?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 13.09.2011 | 17:21

Sehr geehrter Ratsuchender,

Ihre Nachfrage beantworte ich gerne wie folgt:

Die Vertragsklausel ist rechtlich nicht zu beanstanden, da sie wie oben bereits angedeutet den Leasinggeber in die Lage versetzt, das Fahrzeug nach Ablauf der Leasingzeit zu wirtschaftlich besseren Bedingungen zu verwerten. Die Reparatur in einer freien Werkstatt wäre demgegenüber vertragswidrig.

Ich bedaure, Ihnen an dieser Stelle kein günstigeres Ergebnis mitteilen zu können.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Böhler
Rechtsanwalt

ANTWORT VON

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