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Motorroller anders als im Kaufvertrag


05.03.2007 10:00 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Guido Matthes



Ich habe folgendes Problem, Ich habe mir beim Praktiker – Baumarkt einen Motorroller
Der Marke Rex gekauft. ( REX = SI Zweirad-Vertriebs-Gmbh )
Ich habe diesen dann auch erhalten und angemeldet, als ich dann zu Hause angekommen bin habe ich mir die Papiere etwas näher angeschaut und stellte zu meinem entsetzen fest das ich gar keinen Rex Roller hatte, sondern ein Fahrzeug mit folgender Bezeichnung.
Jinan Qingqi Motorcycle Co, LTD . ( Made in China )
Dies wurde aber weder in der Werbung noch im Vekaufsgespräch erwähnt.
Nach mehrmaliger Nachfrage bei Praktiker hieß es dann es wäre doch ein Rex Roller.
Aber dies ist weder in den Papieren noch sonst irgendwo niedergeschrieben.
Das einzigste wo etwas von Rex Roller steht ist im Kaufvertrag .
Muss ich das so hinnehmen oder gibt es da eine möglichkeit etwas zu unternehmen. ( Rücktritt vom Vertag oder Preisminderung )
Ich hoffe das Sie mir da weiterhelfen können.

Mit freundlichen Gruß

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Sehr geehrter Fragesteller,

zunächst weise ich darauf hin, dass die Frage, ob es sich tatsächlich um ein Fahrzeug eines falschen Herstellers handelt, hier nicht abschliessend beantwortet werden kann.

Es sollte zunächst sorgfältig geprüft werden, ob überhaupt ein Mangel vorliegt. Der Umstand, dass das von Ihnen genannte Unternehmen der Firma nach eine Vetriebsgesellschaft ist, spricht vielmehr dafür, dass die Fahrzeuge nicht durch dieses Unternehmen, sondern durch dritte Hersteller gefertigt werden. Ein Mangel wird wohl nur vorliegen, wenn es auch einen unmittelbaren Hersteller von REX-Fahrzeugen gibt. Setzen Sie sich möglichst mit dem Ihnen bekannten Unternehmen zur Klärung in Verbindung.

Falls Ihnen tatsächlich ein Fahrzeug eines falschen Herstellers geliefert wurde, sollten Sie den Verkäufer zunächst zur Ersatzlieferung eines Fahrzeuges des vertraglich vereinbarten Herstellers auffordern. Fordern Sie diese Ersatzlieferung schriftlich und setzen Sie dem Verkäufer eine Frist. Nehmen Sie bis dahin das gelieferte Fahrzeug nicht in Betrieb, um Schwierigkeiten bei der Rückabwicklung zu vermeiden.

Kommt der Verkäufer seiner Pflicht zur Ersatzlieferung nicht nach, können Sie nach Fristablauf vom Vertrag zurücktreten oder eine angemessene Minderung des Kaufpreises verlangen.

Ich hoffe, Ihnen einen ersten Überblick verschafft zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Matthes
Rechtsanwalt
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