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Motorradunfall Florida

30.08.2015 13:24 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Ich hatte im September 2014 einen unverschuldeten Motorradunfall in Florida (Miami Garden). Am Unfallort wurde ich vom sogenannten Miami Dade Fire Alarm untersucht, bzw. abgetastet. Mit dem klopfen auf die Schulter und der Bemerkung „Germany Body" sind sie wieder abgerückt. Der Unfall Crash Report wurde von der Polizei ausgestellt. Am Abend war die Hand stark angeschwollen und schmerzte, des halb haben wir ein Hospital aufgesucht.
Nach der Untersuchung wurde mir gesagt dass es sich um eine Überdehnung handelt und nicht gebrochen sei. Wir setzten am nächsten Tag die Reise mit einem Ersatzmotorrad fort.
Nach zwei Tagen konnte ich dann aber kein Motorrad mehr fahren da die Hand immer mehr schmerzte, zumal dann auch noch Rückenschmerzen einsetzten.
Ich habe die Restliche Reise mit einem Leihwagen fortgesetzt.
Zu Hause angekommen habe ich die Notaufnahme aufgesucht, wobei die rechte Hand, der Lendenwirbel und der Halswirbel geröntgt wurden. Mit dem Ergebnis, Prellung Lenden- und Halswirbel, sowie mehrfach Bruch des Daumens. Ich wurde am Daumen operiert und bekam für Hals und Lendenprellung Massagen beim Physiotherapeuten. Nach dem Entfernen der Drähte und der Wundheilung sollte die Bewegungstherapie beginnen, da ich aber immer noch schmerzen beim Bewegen der Hand hatte wurde ich weiter untersucht wobei festgestellt wurde das ein Unterarmknochen nicht mehr an der Handknorpelplatte wahr ein weiterer Chirurgischer Eingriff war nötig. Nach der entsprechenden Ruhigstellung und Wundheilung wurde mit der Bewegungstherapie beim Physiotherapeuten begonnen. Nach einer Eingewöhnungsfase bin ich nun nach ca. 9 Monaten wieder mit noch Problemen in der rechten Hand berufstätig. Ich hatte im September 2014 einen unverschuldeten Motorradunfall in Florida (Miami Garden). Am Unfallort wurde ich vom sogenannten Miami Dade Fire Alarm untersucht, bzw. abgetastet. Mit dem klopfen auf die Schulter und der Bemerkung „Germany Body" sind sie wieder abgerückt. Der Unfall wurde Crash Report von der Polizei ausgestellt. Am Abend war die Hand stark angeschwollen und schmerzte, des halb haben wir ein Hospital aufgesucht.
Nach der Untersuchung wurde mir gesagt dass es sich um eine Überdehnung handelt und nicht gebrochen sei. Wir setzten am nächsten Tag die Reise mit einem Ersatzmotorrad fort.
Nach zwei Tagen konnte ich dann aber kein Motorrad mehr fahren da die Hand immer mehr schmerzte, zumal dann auch noch Rückenschmerzen einsetzten.
Ich habe die Restliche Reise mit einem Leihwagen fortgesetzt.
Zu Hause angekommen habe ich die Notaufnahme aufgesucht, wobei die rechte Hand, der Lendenwirbel und der Halswirbel geröntgt wurden. Mit dem Ergebnis, Prellung Lenden- und Halswirbel, sowie mehrfach Bruch des Daumens. Ich wurde am Daumen operiert und bekam für Hals und Lendenprellung Massagen beim Physiotherapeuten. Nach dem Entfernen der Drähte und der Wundheilung sollte die Bewegungstherapie beginnen, da ich aber immer noch schmerzen beim Bewegen der Hand hatte wurde ich weiter untersucht wobei festgestellt wurde das ein Unterarmknochen nicht mehr an der Handknorpelplatte wahr ein weiterer Chirurgischer Eingriff war nötig. Nach der entsprechenden Ruhigstellung und Wundheilung wurde mit der Bewegungstherapie beim Physiotherapeuten begonnen. Nach einer Eingewöhnungsfase bin ich nun nach ca. 9 Monaten wieder mit noch Problemen in der rechten Hand berufstätig. Ich hatte also einiges an Einkommensverlust vom Schmerzensgeld ganz zu schweigen.
Der Unfallverursacher war nach Aussage der Anwältin (USA) lediglich mit 10.000 Dollar versichert. Die Anwältin (USA) vom Rechtsschutz ausgesucht fordert mich nun zu einem Vergleich auf:
„In Absatz 1 des Vergleichs erklären Sie für sich selbst und ihre Nachkommen, als Gegenleistung für eine einmalige Zahlung in Höhe von 10.000,00 $, auf sämtliche Ansprüche aufgrund bestehender und zukünftiger Schäden aus dem Unfall vom 24. September 2014 in Florida gegenüber dem Unfallverursacher Herrn Vinicius Santos De Paula, der Autovermietung P & P Family Auto Rental Corp DBA Familiy Auto Rental, den Versicherungen Praetorian Insurance, York Risk Services Group, Inc., Triad Insurance Management & Services Agency, Inc. und deren Beteiligten zu verzichten.
In Absatz 2 versichern Sie gegenüber denen in Absatz 1 genannten und entlasteten Personen, Unternehmen sowie deren Beteiligten keine Ansprüche und Forderungen aus allgemeinen Schäden, Kosten, medizinischen Rechnungen, Arbeitsunfähigkeit, Zurückbehaltungsrecht, Zinsen, Ausgaben, Rechtsanwaltskosten oder weiteren Personen- oder Sachschäden resultierend aus diesem Unfall geltend zu machen.
In Absatz 3 stimmen Sie ausdrücklich damit überein, dass die genannten entlasteten Personen und Unternehmen durch diesen Vergleich von jeglicher Haftung ausgeschlossen sind. Außerdem erklären Sie aufgrund der Zahlung in dieser Angelegenheit zukünftig keinen Rechtsstreit gegen die Parteien zu führen. Zudem darf neben dieser Vereinbarung keine weitere Nebenabrede mit einem der Beteiligten getroffen werden.
Der letzte Absatz auf der Seite enthält nochmals einen Hinweis auf die strafrechtliche Relevanz einer wissentlichen Täuschung der Versicherungsgesellschaft in Form eines Betruges."

Ich soll eine Unterschrift für eine Verzichtserklärung leisten. Meine Anwältin in Deutschland warnt vor einer solchen Verzichtserklärung, wonach ich auch auf Forderungen dritter und gegenüber dem Unfallverursacher verzichte, was mir auch merkwürdig vorkommt. Ich kann mir schon vorstellen dass in den USA viel anders ist aber man muss doch die Möglichkeit haben denn möglichen Betrag der Versicherung zu bekommen und den Verursacher zu belangen. Nach der Aufforderung eine Kopie des Versicherungsvertrages des Unfallgegners einzusehen, habe ich auch nur den Vertrag des Autovermieters bekommen, welcher die 10.000 Dollar Mindestversicherung aufweist, aber nicht der vom Unfallverursacher abgeschlossenen Bedingungen. Nun möchte aber auch meine Krankenkasse Forderungen stellen.
Ich selber hatte eine PPC-, PAC- und SLI-Versicherung abgeschlossen. Die PAC hat 2.500 Dollar und PPC hat 664.89 Dollar für beschädigte Brille bezahlt.
Wie soll ich reagieren?
Der Unfallverursacher war nach Aussage der Anwältin (USA) lediglich mit 10.000 Dollar versichert. Die Anwältin (USA) vom Rechtsschutz ausgesucht fordert mich nun zu einem Vergleich auf:
„In Absatz 1 des Vergleichs erklären Sie für sich selbst und ihre Nachkommen, als Gegenleistung für eine einmalige Zahlung in Höhe von 10.000,00 $, auf sämtliche Ansprüche aufgrund bestehender und zukünftiger Schäden aus dem Unfall vom 24. September 2014 in Florida gegenüber dem Unfallverursacher Herrn XXXXXXXX, der Autovermietung XXXXXXX Auto Rental XXXXXX Auto Rental, den Versicherungen XXXXXXX, XXXXXX Services Group, Inc., XXXXXXXX Management & Services XXXXXXX. und deren Beteiligten zu verzichten.
In Absatz 2 versichern Sie gegenüber denen in Absatz 1 genannten und entlasteten Personen, Unternehmen sowie deren Beteiligten keine Ansprüche und Forderungen aus allgemeinen Schäden, Kosten, medizinischen Rechnungen, Arbeitsunfähigkeit, Zurückbehaltungsrecht, Zinsen, Ausgaben, Rechtsanwaltskosten oder weiteren Personen- oder Sachschäden resultierend aus diesem Unfall geltend zu machen.
In Absatz 3 stimmen Sie ausdrücklich damit überein, dass die genannten entlasteten Personen und Unternehmen durch diesen Vergleich von jeglicher Haftung ausgeschlossen sind. Außerdem erklären Sie aufgrund der Zahlung in dieser Angelegenheit zukünftig keinen Rechtsstreit gegen die Parteien zu führen. Zudem darf neben dieser Vereinbarung keine weitere Nebenabrede mit einem der Beteiligten getroffen werden.
Der letzte Absatz auf der Seite enthält nochmals einen Hinweis auf die strafrechtliche Relevanz einer wissentlichen Täuschung der Versicherungsgesellschaft in Form eines Betruges."

Ich soll eine Unterschrift für eine Verzichtserklärung leisten. Meine Anwältin in Deutschland warnt vor einer solchen Verzichtserklärung, wonach ich auch auf Forderungen dritter und gegenüber dem Unfallverursacher verzichte, was mir auch merkwürdig vorkommt. Ich kann mir schon vorstellen dass in den USA viel anders ist, aber man muss doch die Möglichkeit haben denn möglichen Betrag der Versicherung zu bekommen und den Verursacher zu belangen. Nach der Aufforderung eine Kopie des Versicherungsvertrages des Unfallgegners einzusehen, habe ich auch nur den Vertrag des Autovermieters bekommen, welcher die 10.000 Dollar Mindestversicherung aufweist, aber nicht der vom Unfallverursacher abgeschlossenen Bedingungen. Nun möchte aber auch meine Krankenkasse Forderungen stellen.
Ich selber hatte eine PPC-, PAC- und SLI-Versicherung abgeschlossen. Die PAC hat 2.500 Dollar und PPC hat 664.89 Dollar für beschädigte Brille bezahlt.

Wie sollte ich reagieren?
30.08.2015 | 14:52

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Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

Ihre Anfrage möchte ich auf Grundlage der gegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Grundsätzlich ist ein Angebot mit der Zahlung eines einmaligen Betrages im Zusammenhang mit einer Abgeltungsklausel üblich, insbesondere wenn es sich um länger andauernde Verletzungsfolgen handelt. Dennoch sind solche Verzichterklärungen detailliert zu prüfen. Dass die Forderungen Dritter muteinbezogen sind, Estin der Tat unüblich. Von der Unterzeichnung einer solchen Vereinbarung würde ich jedenfalls abraten.

Selbstverständlich ist es möglich, Ihren Schaden und ein angemessenen Schmerzensgeld - gegebenenfalls auch gerichtlich geltend zu machen.

Wenn die Folgen Ihrer Verletzung zwischenzeitlich absehbar sind und eine vollständige Genesung prognostiziert wurde, dann könnte man über eine solche Vereinbarung diskutieren, allerdings dann ohne den Einbezug des Verzichts Dritter und mit einer angemessenen Summe.

In Anbetracht der Tatsache, dass ein gerichtliches Verfahren im Ausland kosten- und zeitintensiv ist, würde ich zur Beilegung der Angelegenheit der Versicherung ein Gegenangebot unterbreiten. Hinsichtlich der Höhe der zu zahlenden Summe sollte zunächst Ihr Schaden und auch das Schmerzensgeld beziffert werden und diese als Grundlage dienen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfrage benutzen.


Mit freundlichen Grüßen


Astrid Hein
Rechtsanwältin


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