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Motorradtraining - Muss ich Teilnahmegebühr erstatten?

| 25. März 2015 08:54 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


12:26

Guten Tag,
ich hatte von 2012 - 2014 eine Firma für Motorradtrainings. Diese Firma ist jetzt in der Liquidation.
2014 gab es 3 Bremstrainings im Programm. Zum 1. Termin hatten sich 2 Teilnehmerinnen angemeldet. Dieses Training habe ich jedoch wegen Starkregen abgesagt. Da es den ganzen Tag um´s Bremsen (auch Vollbremsungen aus höheren Geschwindigkeiten) geht, wurde dieses Training bei starkem Regen schon immer aus Sicherheitsgründen abgesagt. Die Teilnehmerinnen hätten zu den anderen beiden Terminen kommen können.
Nun gibt es die Firma nicht mehr und die Teilnehmerinnen möchten die volle Gebühr (je 80,-) erstattet bekommen. Sie argumentieren, dass mir ja bekannt gewesen sei, dass sie zu den anderen Terminen keine Zeit hatten und ich hätte auch gesagt, es gäbe weitere Termine. Das stimmt so nicht, denn nur bei großer Nachfrage hätte ich einen weiteren Termin angeboten – das war nie anders und wurde auch nie anders von mir kommuniziert.
In den AGB´s stand zu dem Thema:
„Im Falle einer Absage oder eines Abbruches der Veranstaltung aus Gründen, die der Veranstalter nicht zu vertreten hat, verfällt die Teilnahmegebühr. Eine Erstattung wegen schlechten Wetters ist ebenso ausgeschlossen."
Muss ich erstatten?
Danke für Ihre Hilfe.

25. März 2015 | 09:58

Antwort

von


(143)
Mühltorstr. 9/1
71364 Winnenden
Tel: 07195/589260
Web: http://www.rems-murr-kanzlei.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Vorausgesetzt, Ihre AGB's wurden wirksam in den Vertrag mit den Teilnehmern einbezogen

- Gemäß § 305 Abs. 2 BGB werden AGB nur dann Vertragsbestandteil, wenn der Verwender auf sie vor oder bei Vertragsabschluss ausdrücklich hinweist, er dem anderen Vertragspartner die Möglichkeit verschafft, in zumutbarer Weise von ihrem Inhalt Kenntnis zu nehmen, und der Vertragspartner mit ihrer Geltung einverstanden ist -

müssen Sie die Teilnahmegebühr nicht erstatten.

Sollten Sie jedoch kommuniziert haben bzw. angeboten haben, einen "Ausfalltermin" anzubieten, dann müssen Sie meines Erachtens die Gebühr erstatten. Hier müssen jedoch die Teilnehmer nachweisen, dass von Ihnen ein solches Angebot kam.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rückfrage vom Fragesteller 25. März 2015 | 12:23

Vielen Dank.
Da bei Buchung die AGB´s bestätigt werden mussten, verstehe ich es so, dass sie somit Vertragsbestandteil sind.
Und ein Ausweichtermin für den ausgefallenen Termin wurde nicht angeboten, da im Kalender ja 2 weitere Termine angeboten wurden.
Ich verstehe es jetzt so, dass ich darauf nicht weiter eingehe, dass die Kunden sagten, sie könnten die beiden anderen Termine nicht teilnehmen.
Mein Verständnis ist so richtig?
Viele Grüße & Danke

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 25. März 2015 | 12:26

Sehr geehrte Fragestellerin,

gerne beantworte ich Ihre Nachfrage.

Unterstellt, die Kunden können nicht nachweisen dass Sie einen Ausweichtermin angeboten haben verstehen Sie mich richtig.

Dann würde ich schriftlich die Forderung zurückweisen unter Verweis auf die AGBs sowie unter Angabe der Tatsache, dass Sie keinen Ausweichtermin angeboten haben.

Mit freundlichen Grüßen
-Philipp Wendel-
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 27. März 2015 | 10:09

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ANTWORT VON

(143)

Mühltorstr. 9/1
71364 Winnenden
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RECHTSGEBIETE
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