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Motorrad war nach Vermietung angeblich geschädigt.

| 23.07.2014 19:58 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christian Joachim


Guten Tag!
Ich bin gerade von folgendem Fall betroffen:
Ich habe von einem Motorrad-Händler für eine Woche ein Motorrad gemietet. Vereinbarter Rückgabe-Termin war der Freitag bis Geschäftsschluß (18:30 Uhr). Wir waren gegen 17:15 Uhr an dem Laden, der aber geschlossen war. Wir hatten die Möglichkeit, das Motorrad über ein Nebengrundstück auf dem Geschäftsgelände abzustellen. Die Vermieterin des Gebäudes war so nett, den Schlüssel entgegenzunehmen, damit ich am Samstag nicht noch einmal zurückkommen müsse, was mir zeitlich auch gar nicht möglich gewesen wäre.
Am Samstag telefonierte ich mit der Inhaberin des Geschäftes und vereinbarte mit ihr, daß sie mir die Rechnung über die Miete zusendet und ich den fälligen Betrag überweise.
Heute erhielt ich nun die vereinbarte Rechnung - zusätzlich aber auch eine Reparaturrechnung über 460 Euro (die Eigenbeteiligung der Vollkasko-Versicherung beträgt 500 Euro) wegen Sturzschaden. Ich hatte mit der Maschine aber keinen Sturz und eine Zeugin kann bestätigen, daß das Motorrad unversehrt abgestellt wurde. Mich verwundert auch, daß bei unserem Telefonat der Schaden mit keinem Wort erwähnt wurde.
Wie soll ich mich jetzt verhalten, bin ich verpflichtet, den Schaden zu begleichen?
Mir reicht eine kurze Antwort :)

Vielen Dank!

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Sehr geehrte Fragestellerin,

Sie wären verpflichtet, den Schaden zu begleichen, wenn Sie den Schaden auch verursacht hätten. Dies ist nach ihren Angaben nicht der Fall. Insofern sind Sie auch nicht verpflichtet, einen Schaden zu bezahlen, den sie nicht verursacht haben.

Allerdings sind Sie verpflichtet gewesen, das Motorrad in dem Zustand wieder abzugeben, in dem Sie es erhalten haben. Macht die Vermieterin nunmehr einen Schaden geltend, muss sie grundsätzlich beweisen, dass der Schaden durch Sie verursacht worden ist.

Kann sie dies nicht, wird sie mit ihrem Zahlungsbegehren leer ausgehen. Zum Beweis dessen, dass ein Schaden bei Übergabe nicht vorhanden gewesen ist, können Sie auch die Zeugenaussage verwenden, dass das Fahrzeug entsprechend ordnungsgemäß abgestellt und übergeben worden ist.

Darauf dürfte es beim Rechtstreit sodann ankommen.

Als weitere Frage wäre dann auch die Verantwortlichkeit dahingehend zu klären, ob das Abstellen der Maschine auf dem Gelände bereits ausreichend für die Übergabe gewesen ist. War dies so vereinbart, muss selbst verständlich auch die Vermieterin ein mögliches Risiko tragen, dass Dritte Schäden an der Maschine nach Übergabe oder Abstellen auf dem Grundstück verursacht haben.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 23.07.2014 | 20:42

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