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Morddrohungen, Verleumdung

05.06.2017 19:11 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Sehr geehrte Rechtsanwälte,

Meine Tante hat meiner Mutter gegenüber behauptet, dass ich bei ihr eine Zeit lang mal Telefonterror gemacht hätte und ihr gegenüber sogar Morddrohungen geäußert habe.Dagegen möchte ich mich gerne rechtlich wehren und evt. vom Anwalt einen Brief verfassen lassen, dass sie solche Behauptungen unterlässt und auch dass sie sich für diese Lügen entschuldigt.

Ich möchte das meine Tante dann auch die Kosten des Anwaltes übernehmen muss. Ist dieses so durchzusetzen und welche Kosten entstehen mir ?
05.06.2017 | 19:58

Antwort

von


(1042)
Hallestr. 101
53125 Bonn
Tel: 0228 629 46 462
Tel: 0179 4822457
E-Mail:

Sehr geehrter Fragenstellerin,

diese Behauptungen sind bei Unwahrheit nach <a href="http://dejure.org/gesetze/BGB/823.html" target="_blank" class="djo_link" title="§ 823 BGB: Schadensersatzpflicht">§ 823 Abs. 2 BGB</a> iVm <a href="http://dejure.org/gesetze/StGB/187.html" target="_blank" class="djo_link" title="§ 187 StGB: Verleumdung">§ 187 StGB</a> zivilrechtlich per strafbewährter Unterlassungserklärung abstellbar. Eine Entschuldigung kann man im Gegensatz zur der Erklärung, dass man die Falschbehauptungen in Zukunft nicht mehr vornehmen wird, nicht juristisch einfordern.

Ferner könnte man einen Strafantrag stellen nach <a href="http://dejure.org/gesetze/StGB/77b.html" target="_blank" class="djo_link" title="§ 77b StGB: Antragsfrist">§ 77 b StGB</a> ( "(1) 1Eine Tat, die nur auf Antrag verfolgbar ist, wird nicht verfolgt, wenn der Antragsberechtigte es unterläßt, den Antrag bis zum Ablauf einer Frist von drei Monaten zu stellen. 2Fällt das Ende der Frist auf einen Sonntag, einen allgemeinen Feiertag oder einen Sonnabend, so endet die Frist mit Ablauf des nächsten Werktags." ). Unterlässt man den Antrag, wird das Delikt strafrechtlich nicht verfolgt.

Sie müssen im vorliegenden Fall beweisen, dass die Gegnerin dieses ( "eine Zeit lang mal Telefonterror gemacht hätte und ihr gegenüber sogar Morddrohungen geäußert " ) gegenüber Ihrer Mutter behauptet hat. Die Gegnerin müsste wiederum im Gegenzug beweisen, dass Sie tatsächlich die Äußerungen getätigt haben.

Der Regelstreitwert ist mit 5.000,00 € anzusetzen. Die eigenen Anwaltskosten machen nach Rechtsanwaltsvergütungsordnung außergerichtlich 492,50 €, die die Gegnerin zu tragen hat. Käme es zu einem Gerichtsverfahren wären es maximal 690,85 €, also ca. 200,00 € hinzu. Die vorzuschießenden Gerichtskosten wären 438,00 €, die aber im Falle des Sieges auch die Gegnerin zu tragen hätte. Im Falle des Unterliegens kämen noch die gegnerischen Anwaltskosten hinzu.

Unter Anrechnung der bereits gezahlten 47,00 € kann ich Sie gerne in der Angelegenheit vertreten. Sie können mich am besten über die email Adresse unter dem Menüpunkt "Profil" erreichen.

Mit freundlichen Grüßen
Daniel Saeger
- Rechtsanwalt -
<!--dejureok-->


ANTWORT VON

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