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Moped Käufer will Geld zurück

| 12.03.2020 08:42 |
Preis: 25,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Steffan Schwerin


Hallo,

Ich habe vor einer Woche ein Moped verkauft, welches meiner Ansicht nach keine Mängel hatte und bei mir auch nie Anzeichen für einen Defekt oder Ähnliches gemacht hat (Nutzdauer 1 Monat). Ich habe den Standard ADAC Privatverkauf Vertrag benutzt. Ich habe angegeben, dass es in meiner Nutzzeit keine Beschädigungen hatte. Der Käufer ist das Moped Probegefahren, hat es sich angeschaut und in dem Zustand dem Kauf zugestimmt. Jetzt zum Problem: Der Käufer brachte das Moped in eine Werkstatt weil der Gaszug klemmte, diese bemängelte laut Käufer dann folgendes: Bremse, Auspuff, Beleuchtung, Gabel. Diese Mängel sind mir aber nicht bekannt und bei der Probefahrt hat der Käufer auch nichts bemängelt. Nun will der Käufer vom Kaufvertrag zurücktreten und sein Geld zurück.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Gemäß dem verwendeten Kaufvertrag war die Gewährleistung sicherlich ausgeschlossen.

Daher kann sich der Käufer nur dann auf die Unwirksamkeit des Gewährleistungsausschlusses berufen, wenn er nachweisen kann, dass Sie von den Mängeln wussten und diese verschwiegen haben.

Dieser Beweis wird wohl kaum gelingen, zumal der Käufer das Moped ja auch besichtigt hat und zur Probe gefahren ist.

Daher geht seine Forderung ins Leere.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Rückfrage vom Fragesteller 12.03.2020 | 09:36

Vielen Dank für die Antwort.
Wie könnte der Käufer denn das beweisen und was wäre wenn er es irgendwie beweisen könnte?
Denn ich kann ja auch nicht beweisen, dass ich nichts davon wusste.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 12.03.2020 | 09:43

Er kann Ihnen nicht beweisen, dass Sie von Mängeln wussten.

Wenn es sich um offensichtliche Mängel handeln würde, könnte man Ihnen unterstellen, dass Sie davon Kenntnis hätten haben müssen.

Aber offensichtliche Mängel gab es ja wohl nicht, sonst hätte der Käufer diese bei der Besichtigung bemerkt.

Bewertung des Fragestellers 12.03.2020 | 10:09

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