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Mögliche Konsequenzen für unabsichtlichen Ladendiebstahl für Ware von geringem Wert


| 23.10.2006 16:42 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht



HALLO,ICH HATTE AM 18.10.06 EINE NICHT SCHÖNE ERFAHRUNG MIT EINEM DETIKTIV IM KAUFLAND GEMACHT,ICH HATTE BEI FAMILY UND KAUFLAND UND BEIM FRISEUR RUND 100,00EUR BEZAHLT,NUN ABER ZU MEINEM ANLIEGEN ES WAR KURZ VOR LADENSCHLUSS ICH KAUFTE MIT MEINEM MANN UND MEINEN 2 KINDERN EIN, DA ICH MIR NOCH EINE WIMPERSPIRALE AUSSUCHTE ,ABER MEIN MANN MIT DEM KORB SCHON WEITERGEGANGEN WAR UND ICH IN DER EINEN HAND EINE FLASCHE WEICHSPÜLER HATTE IN DER ANDEREN SEITE DIE JACKE VON MEINEM SOHN UND DIE GELDBÖRSE UND DA DIE WIMPERNSPIRALE AUCH IM EINKAUFSWAGEN DURCHGERUTSCHT WÄRE HABE ICH DIESE IN MEINE RECHTE JACKEN TASCHE GESTECKT,WAS DER DETEKTIV NATÜRLICH PER VIDEOKAMERA GESEHEN HAT.ICH WOLLTE JA DIE SPIRALE AN DER KASSE MIT AUFS BAND LEGEN,HABE ES ABER VERGESSEN DA MEIN 3 JÄHRIGER SOHN THEATER GEMACHT HAT.UND ALS WIR DIE KASSE VERLASSEN HATTE KAM DER DETEKTIV AUF UNS ZU UND BAT MICH MIT INS BÜRO ZU KOMMEN,UND ALS ERSAGTE ICH HÄTTE WAS EINGESTECKT UND NOCH NICHT BEZAHLT,GING SOFORT EIN LICHT AUF UND ICH WUSSTE ICH HATTE JA DIE WIMPERNSPIRALE NOCH IN MEINER TASCHE UND NICHT BEZAHLT.ICH HABE AUCH NICHTS ABGESTRITTEN DAS ICH DIE SPIRALE NICHT EINGESTECKT HABE ABER DAS ICH ES NICHT ABSICHTLICH GETAN HABE, SONDERN WEIL SONST DIE WARE DURCHGERUTSCHT WÄRE UND DURCH DAS THEATER VON MEINEM SOHN IN VERGESSENHEIT GERIET. ER HAT AUCH ALLES SO ZU PROTOKOLL GENOMMEN, WAR ABER DER MEINUNG ICH HÄTTE ES ABSICHTLICH GETAN,WAS ICH ABER BESTRITT UND SOMIT DAS PROTOKOLL MEINE UNTERSCHRIFT VERWEIGERTE, SOWIE DIE VERTRAGSSTRAFE VON 100,00 EUR VERWEIGERTE IST DIESE NICHT EIN BISSCHEN HOCH VOR ALLEN DINGEN WEIL DIE WIMPERSPIRALE 2,65 EUR KAM.DA ES NUN KURZ VOR LADENSCHLUSS WAR,UND ICH MICH AUCH NICHT AUSWEISEN KONNTE,FUHR MEIN MANN MEINEN AUSWEIS HOLEN,ABER DER DETEKTIV STAND UNTER ZEITDRUCK UND DA MEIN MANN UNTERWEGS WAR HATTE DER GUTE MANN NOCH WAS ANDERES ZU TUN UND VERLIESS IMMER WIEDER DAS BÜRO UND LIES DABEI DIE BÜROTÜR AUF SO DAS JEDER SEHEN KONNTE DAS ICH DA DRINNE SASS, WAS SCHON PEINLICH GENUG WAR DA ICH JA AUCH SCHON JAHRE DORTHIN EINKAUFEN GEHE
UND JEDESMAL WENN ER DEN RAUM VERLIESS MUSSTE AUF MICH EINE ANDERE VERKÄUFERIN AUFPASSEN ICH KAM MIR VOR WIE EIN SCHWERVERBRECHER.MEIN MANN BRACHTE DANN MEINEN AUSWEIS UND ER KONTROLLIERTE DIE DATEN UND ICH DURFTE NACH HAUSE. JETZT MEINE FRAGE WAS KOMMT JETZT AUF MICH ZU WENN ICH DAS PROTOKOLL VERWEIGERT HABE ZU UNTERSCHREIBEN UND DIE VERTRAGSTRAFE NICHT BEZAHLT HABE VON 100,00 EUR IST DIESE NICHT EIN BISSCHEN VIEL.ICH MUSS ALERDINGS NOCH ERWÄHNEN ICH HABE VOR UNGEFÄHR 11 JAHREN WO ICH MIT MEINER TOCHTER HOCH SCHWANGER WAR EINE DUMMHEIT BEGANGEN INDEM ICH SACHEN VON 50,00 EUR ENTWENDETE,WO ICH EINE GELDSTRAFE BEKAM AN EINEN GEMEINNÜTZIGEN VEREIN.IST DIESES VERJÄHRT ODER MUSS ICH JETZT MIT EINER HÄRTEREN STRAFE RECHNEN OBWOHL ICH DAS NIE WIEDER GEMACHT HABE AUSSER MIT DER WIMPERNSPIRALE, DIE ICH ABER NICHT ABSICHTLICH VERGESSEN HABE ZU BEZAHLEN.GEHT DAS JETZT IN DIE SCHUFA REIN UND INS FÜHRUNGSZEUGNIS. ICH BIN ÜBRIGENS 39 JAHRE.ICH HOFFE SIE KÖNNEN MIR WEITERHELFEN UND WÜRDE MICH ÜBER EINE SCHNELLE ANTWORT FREUEN. MFG

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Sehr geehrte Fragestellerin,

Ihre Anfrage möchte ich im Rahmen dieser Erstberatung wie folgt beantworten:

I. Die Höhe der Vertragsstrafe hat sich grds. an der Höhe des Warenwertes zu orientieren; bei einem geringen Warenwert beträgt die Vertragsstrafe nach der Rechtsprechung höchstens 25 EUR. Eine Vertragsstrafe von 100 EUR bei einem Wert der Ware von 2,65 EUR wäre daher wohl als unangemessen hoch anzusehen.
Eine Vertragsstrafe kann dem Grunde nach jedoch auch dann gefordert werden, wenn dem Kunden nur „Fahrlässigkeit“ zur Last fällt; ein vorsätzliches (strafbares) Handeln ist also nicht erforderlich.

II. Ein Eintrag bei der SCHUFA kann eigentlich nicht erfolgen. Die Vertragspartner der SCHUFA machen dieser vielmehr Meldung über nicht vertragsgemäßes Verhalten ihrer Kunden, so etwa über „vertragliche Unregelmäßigkeiten“ betr. Darlehensverträge, Leasing-Verträgen etc. Eine Meldung an die SCHUFA setzt auch eine Einwilligung der Kunden voraus, dass die Vertragspartner der SCHUFA diese Daten übermitteln dürfen.
Eine Meldung über „Unregelmäßigkeiten“ bei einem Einkauf kann jedoch so nicht erfolgen.

III. Selbst wenn Sie vor 11 Jahren zu einer geringen Geldstrafe verurteilt worden sind, so wäre dieser Eintrag im Regelfall sogar aus dem Bundeszentragregister getilgt, so dass Ihnen diese alte Tat nicht vorgehalten werden darf.

IV. Hier können Sie meiner Ansicht nach mit einer Einstellung des Verfahrens rechnen, notfalls gegen Zahlung eines geringen Geldbetrages.
Eine Verurteilung, auch eine solche im schriftlichen Verfahren („Strafbefehl“), sollten Sie gerade angesichts des geringen Warenwertes nicht akzeptieren.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen
Stephan André Schmidt, LL.M.
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 24.10.2006 | 12:45

Hallo,erst mal vielen Dank für die schnelle Antwort.Ich habe aber nun eine weitere Frage,wie soll ich mich wehren wenn vom Anwalt des Kauflandes die Rechnung kommt das ich die Vertragsstrafe mit 100,00 EUR plus Anwaltskosten bezahlen soll.Und wie soll ich eine Verurteilung wie Sie es im letzten Satz geschrieben haben abwenden.Vielen Dank für Ihre mühe.MFG

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 24.10.2006 | 16:46

Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Nachfrage.

Der etwaigen Rechnung des Kaufhauses sollten Sie mit dem Argument entgegentreten, dass die Vertragsstrafe angesichts des geringen Wertes der Ware (2,65 EUR) unangemessen hoch ist und anbieten, einen Betrag von 25 EUR zu bezahlen, jedoch nicht mehr.

Ein Einstellung des Verfahrens können Sie selbst anregen, etwa bei der Beschuldigtenvernehmung durch die Polizei. Alternativ können Sie auch eine Verteidiger beauftragen, der einen Einstellungsantrag für Sie stellt.

Mit freundlichen Grüßen
Stephan André Schmidt, LL.M.
Rechtsanwalt

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