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Mögliche ERBE eines Hauses


15.12.2008 19:20 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht



Ich habe erfahren das ich mal in ein Testament als Erbe des Hauses meiner Oma stand(?). diese ist vor 2 Bis drei Jahren gestorben. jetzt wohnt dort mein Erzeuger drin. ich weis aber nicht wie ich rausbekommen kann ob ich irgendwelches anrecht auf das haus habe.

ps ich hatte die letzten jahre kein kontakt mehr zu dieser Oma. Ich würde mich freuen über eine schnelle antwort.

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Sehr geehrter Fragsteller,

unter Berücksichtigung der von Ihnen gegebenen Sachverhaltsangaben und des gebotenen Einsatzes beantworte ich Ihre Fragen wie folgt:

Zunächst einmal sind Sie nur Erbe geworden, wenn das Testament Ihrer Oma zu deren Tod noch galt. Sollte sie es vernichtet haben oder ein anderes gemacht haben, in dem sie nicht bedacht wurden, sind Sie kein Erbe geworden.

Grundsätzlich hätten Sie als Erbe einen Auskunfts- und Herausgabeanspruch gegen den gegenwärtigen Besitzer der Erbgegenstände.

In einem Rechtsstreit müssten Sie ihr Erbrecht aber beweisen, also in Ihrem Fall das Testament, in dem Sie bedacht wurden, vorlegen.

Sie können probieren beim Nachlassgericht (Amtsgericht am letzten Wohnort Ihrer Oma) nachzufragen, ob ein Testament vorliegt. Normalerweise hätte das Nachlassgericht alle Erben beim Tod Ihrer Oma benachrichtigt, so dass Sie eigentlich eine Nachricht hätten erhalten müssen. Aber eine Nachfrage, wer Erbe ist, können Sie trotzdem probieren.

Wenn Sie das Testament nicht haben, wird es allerdings aufgrund der Beweissituation schwierig Ihren Erbanspruch geltend zu machen.

Sie können auch probieren Ihren Vater um Auskunft zu bitten-wie die Erfolgsaussichten da sind, kann ich allerdings nicht beurteilen.

Beachten müsste man auch, die Verjährung der Ansprüche. Hierzu müssten Sie das konkrete Todesdatum Ihrer Oma ermitteln. Sie sollten die Verjährung von einem Anwalt vor Ort überprüfen lassen.

Auch den Antrag beim Nachlassgericht oder das Auskunftsersuchen an Ihren Vater würde ich einem Kollegen vor Ort anvertrauen.

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen eine erste rechtliche Orientierung gegeben zu haben. Eine abschließende Beratung kann im Rahmen dieses Forums nicht praktiziert werden, weil diese die Kenntnis des vollständigen Sachverhalts erfordert. Hier konnte ich mich nur auf Ihre Schilderungen stützen und somit nur eine erste Einschätzung der Lage abgeben. Eine persönliche Beratung kann hierdurch nicht ersetzt werden. Durch das hinzufügen oder Weglassen relevanter Tatsachen kann sich die Beurteilung des Falles maßgeblich ändern.

Ich empfehle Ihnen daher, einen Rechtsanwalt Ihres Vertrauens zu beauftragen, sofern Sie eine abschließende Beurteilung erhalten möchten. Im Falle der Beauftragung eines Rechtsanwalts ist zu beachten, dass weitere Kosten anfallen.

Mit freundlichen Grüßen



Christina Knur-Schmitt
- Rechtsanwältin –

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