Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Möbel bei Zwangsversteigerung

| 24.11.2020 14:55 |
Preis: 38,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Hallo,
ich habe vor 2 Monaten für eine Wohnung bei ZWV den Zuschlag erhalten. Mittlerweile ist alles von meiner Seite bezahlt (Wohnung und Grunderwerbssteuer). Die ehemalige Eigentümerin ist leider seit 3 Jahren nicht aufzufinden und ich weiß nicht genau:
1. Darf ich die Wohnung vom Schlosser aufmachen lassen?
2. Was mache ich mit Möbel und allen privaten Sachen darin?

Denn eine Frist zu setzen, wie oft in Chats vorgeschlagen wurde kann ich nicht, da die Person nicht aufzufinden ist.

Vielen Dank im Voraus,

Denis Werner
24.11.2020 | 16:01

Antwort

von


(94)
Neustr. 32
46535 Dinslaken
Tel: 02064 82 88 144
Web: http://www.rechtsanwalt-dubbratz.de
E-Mail:
Diesen Anwalt zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Frage möchte ich unter Berücksichtigung Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt beantworten:

Sie dürfen die Wohnung keinesfalls eigenmächtig durch einen Schlosser öffen lassen. Vielmehr bestimmt § 93 ZVG das aus dem Zuschlagbeschluss die Zwangsvollstreckung betrieben werden kann. Sie müssen daher den Gerichtsvollzieher beauftragen, damit dieser die Herausgabe der Wohnung an Sie vollstrecken kann.

Der Gerichtsvollzieher würde grundsätzlich die Herausgabe und die Räumung vollstrecken, das heißt auch die Möbel aus der Wohnung entfernen. Dafür müssen Sie aber einen Kostenvorschuss an den Gerichtsvollzieher zahlen, der die voraussichtlichen Kosten der Räumung durch ein Speditionsunternehmen und eine mögliche Einlagerung der Sachen umfasst. Es bietet sich daher in Ihrem Fall an, den Auftrag an den Gerichtsvollzieher auf die Räumung gemäß §§ 885a Abs. 1 , 885 Abs. 1 ZPO zu beschränken.

In diesem Fall würden die Sachen in der Wohnung verbleiben. Sie haben aber die Möglichkeit, die Sachen anderweitig unterzubringen bzw. nach einem Monat zu verwerten, § 885a Abs. 3 und Abs. 4 ZPO . Sachen die nicht verwertet werden können, weil sie keinen Wert haben, können von Ihnen auch entsorgt werden.

Ich hoffe, Ihnen mit dieser Auskunft geholfen zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Dubbratz
Rechtsanwalt


Bewertung des Fragestellers 25.11.2020 | 07:27

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Vielen Dank für die detaillierte Antwort.
Es hat mir sehr weiter geholfen!
"
Mehr Bewertungen von Rechtsanwalt Frank Dubbratz »
BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 25.11.2020
5/5,0

Vielen Dank für die detaillierte Antwort.
Es hat mir sehr weiter geholfen!


ANTWORT VON

(94)

Neustr. 32
46535 Dinslaken
Tel: 02064 82 88 144
Web: http://www.rechtsanwalt-dubbratz.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Arbeitsrecht, Nachbarschaftsrecht, Fachanwalt Miet- und Wohnungseigentumsrecht, Fachanwalt Familienrecht, Immobilienrecht