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Möbel bei Räumungsklage

| 10.02.2018 13:09 |
Preis: 30,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Schwartmann


Nach einer Räumungsklage hat der Gerichtsvollzieher beim Räumungstermin mir (Eigentümer) mitgeteilt, dass in der Wohnung sich nichts pfändbares befindet.
Ich habe mich daher für das Berliner Modell entschieden. Nunmehr nach vier Monaten habe ich durch eine Möbelfirma die Möbel abschlagen lassen und lagere sie seitdem in meiner Garage. Sind dieses Gegenstände pfändbar und muss ich sie aufbewahren?
Oder ist die Aussage vom Gerichtsvollzieher nichts ist pfändbar bindend und ich kann alles frei verkaufen oder entsorgen?
Dabei sind auch noch zwei Flachbildschirme!

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Es kommt darauf an: Die Aufbewahrungsfrist beträgt einen Monat. Unpfändbare, nicht verwertbare Sachen dürfen Sie entsorgen. Hinterlegungsfähige Sachen wie Wertpapiere oder Wertsachen werden hinterlegt. Unpfändbare aber verwertbare Sachen dürfen Sie freihändig verkaufen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 10.02.2018 | 14:07

Entscheiden für mich ist ob die mündliche Aussage des Gerichtsvollziehers ausreicht, das alle Gegenstände unpfändbar sind und ich nunmehr frei verkaufen darf

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 10.02.2018 | 20:20

Der Gerichtsvollzieher wird ein Protokoll erstellt haben, in dem die Sachen aufgeführt sind. Diese Sachen sollten Sie dem Mieter anbieten. Ist die Aufbewahrungsfrist verstrichen, dürfen Sie die Sachen frei verkaufen. Sie dürfen dem Gerichtsvollzieher vertrauen.


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Bewertung des Fragestellers 10.02.2018 | 14:03

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"Bestimmt der Gerichtsvollzieher die Pfändbarkeit von Waren? Oder muss ich abwägen"
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