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Modifizierung & Gewährleistung PKW

28.10.2019 21:33 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Situation:

Privatpersonen Kauft Gebrauchtwagen bei nicht Marken Händler oder Freien Händler
( 1 Jahr Gewährleistung )

Ausgangslage:

Ich habe mir im PKW Zubehör Tieferlegungsfedern, sowie Spurverbreiterungen gekauft. Alles von der gleichen Firma, sowie mit Allgemeiner Betriebsergebnis (ABE). Keine TÜV Eintragung notwendig.


Frage:

Verliere ich mit dem Einbau (Modifikation), der Tieferlegungsfedern, sowie der Spurverbreiterungen die Gewährleistung auf das Gesamte Fahrzeug oder nur auf die Betroffenen Originalen Bauteile ? ( Alte Federn, Stoßdämpfer). Wenn die Montage durch eine Marken Vertragswerkstatt durch geführt wird ?.

Das 24 Monate Gewährleistung auf die neuen Teile habe, ist mir bekannt.


28.10.2019 | 22:15

Antwort

von


(1711)
Marktstraße 17/19
70372 Stuttgart
Tel: 0711-7223-6737
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Gesetzlich ist dazu nichts näher geregelt, unterliegt also einer vertraglichen Vereinbarung im Rahmen von Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB - der Regelfall) oder einer Individualvereinbarung (das ist so gut wie nie gegeben) sofern diese rechtlich wirksam ist. Im Einzelnen:

Zeigt sich nach Einbau eines nicht vom Hersteller selbst verbauten Ersatzteils ein Sachmangel am Fahrzeug, ist für das Eingreifen der Sachmängelgewährleistung danach zu differenzieren, ob sich der Mangel im technischen Zusammenhang mit dem verwendeten, vom Hersteller nicht genehmigten Bauteil oder an völlig anderer Stelle auftritt, damit nicht zusammenhängt.

Die gesetzliche Gewährleistung kann man nicht ausschließen oder beschränken, jedenfalls bei Verbrauchern - das ist nur eine Frage der Zeitdauer von einem Jahr oder zwei Jahren, eben die Unterscheidung, ob ein Gebrauchtwagen oder ein Neuwagen vorliegt.

Anders ist es bei einer Garantie, die zusätzlich kostenlos gegeben wird. Die Rechtsprechung ist zwar sehr umfangreich, aber nach meiner ersten Einschätzung kann es durchaus darauf ankommen, ob es Orginalteile sind, die von einer Vertragswerkstatt eingebaut worden sind oder nicht. Da müsste man die konkrete Klausel entsprechend prüfen.

Aver wie gesagt, das betrifft eben nur die kostenlose Garantie zusätzlicher Art, währenddessen es bei der gesetzlichen Gewährleistung darauf ankommt, ob man ein Mitverschulden oder ein Verstoß gegen Treu und Glauben Ihnen vorwerfen könnte. Das kann dann entweder nur zu einer anteiligen Haftung oder einem kompletten Ausschluss führen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Daniel Hesterberg

ANTWORT VON

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