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Modelvertrag


| 10.08.2005 16:51 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht



Hallo,also ich werde versuchen womöglichst gut meinen Problem zu erzählen.Am Mai haben sie mich von einen Modelagentur angerufen und mich gefragt ob ich an einer Modelschooting in die Türkei teilnehmen will.Ich habe ganz schnell zugesagt ohne darüber grossartig nachzudenken.Dann habe ich mit dem Fotofraf gesprochen und er wollte meine daten wissen damit er ticket an meine name kaufen kann.Dann habe ich die agentur gefragt ob wir einen Vertrag schliessen werden.Die haben mich nach 2 wochen geantwortet dass sie mich einen vertrag schicken werden.Den habe ich aber dann nicht bekommen und ich habe mir das ganze noch mal überleg.weil das war in die Türkei in einem Insel und wer weiss was da passiert.Dann habe ich die agentur und der fotograf bescheid gesagt dass ich nicht gehen werde.Sie haben mir aber gesagt dass ich mich das ganz gut überlegen muss,weil sonst muss ich alle kosten bezahlen.ich habe aber gesagt dass ich mit denen kein vertrag habe und dass mein unterschrift nirgendwo steht.Die haben mir aber gesagt dass das alles mündlich versprochen wurde und dass zählt auch und auch die ganze mailverkehr.Ich habe aber auch in keinen mail von mir zugesagt.sie schicken mir jetzt eine rechnung von 677 euro un wollen dass ich die bezahle.Wenn ich das nicht tue sagen die dass sie einen mahnverfahren gegen mich machen werden.Ich denke aber dass sie keinen recht dazu heben,weil man muss alles schriftlich haben und ich habe nirgendwo unterschrieben.Das am telefon kann auch meine freundin gewesen sein oder ein gamz anderer mensch.Wie können die das nur beweisen.Bitte ich würde mich über einen antwort freuen.Was soll ich machen.

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Sehr geehrte Ratsuchende,

entgegen Ihrer Auffassung können die überwiegende Mehrzahl aller Verträge auch rein mündlich rechtswirksam geschlossen werden. Dies gilt für alle Verträge, für die keine besondere Form vorgeschrieben ist. Das ist bei dem hier in Rede stehenden Vertrag nicht der Fall, so dass es zu einem rechtswirksamen Vertragsschluss gekommen ist.

Ob Sie nun aber die Kosten zahlen müssen, hängt vom Inhalt dieses Vertrages ab. Diese Verpflichtung kann sich zum einen daraus ergeben, dass Sie sich verpflichtet haben könnten, im Falle der Absage die entstandenen Kosten zu tragen. Ohne eine solche Vereinbarung kann die Agentur die Kosten als Schadensersatz geltend machen, die dadurch nutzlos entstanden sind, dass Sie durch Ihre Absage den Vertrag nicht erfüllt haben.

Ob Sie also zahlen müssen, hängt davon ab, ob Sie sich vertraglich zur Übernahme der Kosten verpflichtet haben oder ob diese Kosten aufgrund Ihres Verhaltens als Schaden entstanden sind. In allen Fällen muss aber die Agentur beweisen, dass es zu einem Vertrag gekommen ist, ebenso wie sie beweisen muss, dass der Schaden entstanden ist.

Hier haben Sie sicherlich gute Karten, wenn alles nur telefonisch gelaufen ist, da der Agentur dann der Nachweis sicher schwer fallen wird. Haben Sie aber Verständnis dafür, dass ich Ihnen insoweit allein aufgrund Ihrer Angaben keine genauere Auskunft hierzu geben kann. Dies insbesondere auch, weil Sie einen Mailverkehr erwähnen, den ich nicht kenne. Es wäre also erforderlich, dass Sie sich mit dieser Angelegenheit an einen Rechtsanwalt wenden, dem Sie bitte auch den gesamten Mailverkehr vorlegen, damit dieser die Erfolgsaussichten beurteilen kann.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas J. LAuer
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 10.08.2005 | 17:19

Danke für der Antwort also noch mal ganz kurze nachfrage.Ich habe mich nirgendwo verpflichtet und nirgendwo unterschrieben dass ich die kosten tragen würde wenn ich absage.Also ich habe mit 2 wörte nirgendwo unterschrieben.Es war alles am telefon besprochen.Im dem falle soll ich die kosten bezahlen?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 10.08.2005 | 17:23

Wenn Sie sich auch mündlich nicht verpflichtet haben: Nein. Aber auch nur dann nicht. Wie gesagt, ich weiß nicht, was besprochen wurde und ob das Besprochene von der Gegenseite beweisbar ist.

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