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Mobillfunk/Festnetz- Telefonwerbung- Verbraucherrecht

| 04.11.2016 19:23 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Daniel Hesterberg


Sehr geehrte Damen und Herren,

Telefonwerbung Mobilevertrag mit Bezug auf Festnetz O2 als langjähriger Kunde.

Ich bekam 4 SIM Karten, die erst Kosten verursachen bei Aktivierung laut Telefonat.
Bis heute sind sie nicht aktiviert und doch haben sie Geld abgebucht. Zeitgleich habe ich eine Kostenreduzierung des Festnetzes erhalten.
Ich fühle mich betrogen und will meine Leistung zurück haben und anschließend jeden Kontakt mit Telefonica aufheben.
Im Vorfeld habe ich eine Beratung mit der Verbraucherzentrale gehabt.

Diese Schreiben hat Telefonica von mir erhalten:
1. Schreiben: Widerspruch.
2.Schreiben: unberechtigte Abbuchung Girokonto, Untersagung SCHUFA.

Die Mobillefunkleistung habe ich von meiner Bank zurückgeholt.
Danach hat Telefonica eine Mahnung geschrieben.

Nun benötige ich eine Rechtssicherheit für den/die nächsten Schritt/e und freue mich auf eine Antwort und Lösung.

Danke

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Bisher haben Sie das vollkommen richtig gehandhabt, zumal die Beratung bei der Verbraucherzentrale durch geschultes Personal vorgenommen wird und in der Regel korrekt erfolgt.

Jetzt wäre Ihr Vertragspartner am Zug, die weiteren Schritte zu unternehmen, die es dann abzuwehren gilt.

Insbesondere ist Ihr Vertragspartner gehalten, die Darlegungs- und Beweislast entsprechend nach Recht und Gesetz auszufüllen, also insbesondere den Vertragsschluss und den Vertragsinhalt konkret darzulegen und im Zweifelsfalle zu beweisen.

Häufig wird ein Telekommunikationsunternehmen einen Anwalt oder ein Inkassobüro einschalten, um die Sache weiter zu verfolgen. Interessant wird es jedoch nur, wenn gerichtliche Schritte erfolgen, dann sollten Sie sich spätestens auch nochmals einen anwaltlichen Rat beziehungsweise eine Vertretung einholen.

Aber nach meiner ersten Einschätzung kann ich nicht erkennen, wie Sie verpflichtet sein sollten, jetzt Zahlungen zu leisten, zumal Leistungen ausgeblieben sind beziehungsweise anderweitig verabredet waren.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 07.11.2016 | 21:09

Sehr geehrter Daniel Hesterberg,
danke schonmal.

D.h. im Vorfelde kann/wird es kein Abschluss erfolgen mit der Telefonica?

Wobei ich wiederum, für einen möglichen SCHUFA- Eintrag, um mein Recht zur Löschung streiten müsste, wenn das Telekommunikationsunternehmen einen Anwalt oder ein Inkassobüro einen Eintrag in die SCHUFA veranlässt.

So werde ich nun die Zahlingsmahnfrist, die in dieser Woche ist, verstreichen lassen und abwarten was passiert. Dann werde ich wieder aktiv.

Korrekt?

Beste Grüße



Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 07.11.2016 | 21:50

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Nachfrage, die ich gerne wie folgt beantworte:

Ja, im Vorfeld wird es keine Einigung mit der Telefonica geben können, so wie ich die Sache bewerte. Das wird dann eher auf ein gerichtliches Verfahren hinauslaufen – leider.

Richtig ist es jetzt in der Tat, abzuwarten, was die Gegenseite unternimmt, um dann Ihrerseits wieder zu reagieren, gegen ein gerichtliches Verfahren beziehungsweise einen SCHUFA Eintrag etc.

Hier sehe ich aber wie gesagt ganz gute Chancen auf Erfolg.

Mit freundlichen Grüßen
Daniel Hesterberg Rechtsanwalt


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Bewertung des Fragestellers 09.11.2016 | 09:57

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Stellungnahme vom Anwalt:
FRAGESTELLER 09.11.2016 5/5,0
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