Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Mobilfunkvertragsverlängerung - Vereinbarte Rabattierung wird nicht abgezogen

14.04.2013 13:18 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Michael Pilarski


Zusammenfassung: Es geht um die Möglichkeiten, den vertraglichen Anspruch auf rabattierte monatliche Entgelte gegenüber dem Mobilfunkanbieter durchzusetzen

Hallo,

ich habe Ende letzten Jahres bei meinem Mobilfunkanbieter eine Vertragsverlängerung und einen zusätzlichen Vetrag für den Internetzugang abgeschlossen.
Ich habe dies vor Ort im Shop abgeschlossen und nicht online oder über eine Hotline.

Im Vertrag wurde mir eine monatliche Rabattierung zugesichert. Dies wurde in den beiden Verträgen schriftlich (handschriftlich) festgehalten mit Unterschrift des Mitarbeiters und Firmenstempel.

Nach der jetzt bereits vierten Rechnung, die mir gestellt wurde, nach dem Wechsel in einen neuen Tarif, sprich nach der Vertragsverlängerung, wurde die Rabattierung nicht in Abzug gebracht. Bei der Hotline wird mir gesagt, dass ich mich nur an den Shop wenden kann. Wenn ich mich an den entsprechenden Mitarbeiter wende, wird mir gesagt, dass sich darum gekümmert wird; letztendlich ohne Resultat: die Rabattierung greift nicht.

Welche Möglichkeiten bleiben mir außer immer wieder zum Shop zu gehen und auf die Rabattierung zu bestehen? Habe ich die Möglichkeit vom Vertrag zurück zu treten oder dies als Druckmittel zu verwenden?


Einsatz editiert am 14.04.2013 13:24:23

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Zwischen Ihnen und dem Mobilfunkanbieter besteht ein wirksamer und verbindlicher Vertrag. Die Festlegung der rabattierten monatlichen Entgelte ist sogar im Vertrag schriftlich enthalten. Eine bessere Beweislage könnte kaum bestehen. Die Mobilfunkbetreiber neigen häufiger einmal zu sehr verzögerter Bearbeitung, häufig nehmen die Unternehmen derartige Anliegen nicht ernst.

Klar dürfte Ihren Angaben nach sein: Sie haben einen Anspruch darauf, dass Sie die geringeren monatlichen Entgelte zahlen.

Eine Möglichkeit wäre, falls Sie dem Anbieter eine Einzugsermächtigung erteilt haben, die Entgelte zurückzubuchen und lediglich den rabattierten Betrag zu überweisen, der dem Anbieter tatsächlich zusteht. Allerdings ist dies grundsätzlich nur innerhalb von sechs Wochen möglich und birgt außerdem die Gefahr, dass dieses sich nicht tiefgehend genug mit Ihrem Anliegen auseinandersetzt und eine Telefon- oder Internetsperre in Ihrem Vertrag einrichtet, so dass Ihnen keinerlei Nutzung mehr zur Verfügung stünde.

Bei derartigen Dauerschuldverhältnissen besteht grundsätzlich außerdem die Möglichkeit, zu kündigen. Hier kenne ich leider Ihren Vertrag nicht, zumindest in den allgemeinen Geschäftsbedingungen dürften sich Regelungen dazu finden, die Gründe aufführen, die zu ordentlichen oder auch außerordentlichen Kündigungen berechtigen. Dort müssten Sie mal nachschauen. Eine außerordentliche Kündigung wegen wahrscheinlich versehentlicher monatlicher Abbuchung zu hoher Beträge wird sich eher schwierig durchsetzen lassen, zumal Sie die Voraussetzungen beweisen müssten. An sich gehe ich jedoch nicht davon aus, dass Sie ein dringendes Anliegen haben, den Anbieter zu wechseln, sondern einfach nur die geringeren Entgelte zu zahlen.

Die derzeit effektivste Möglichkeit dürfte ein anwaltliches Schreiben an Ihren Anbieter, am besten adressiert an die Rechtsabteilung des Unternehmens, sein, um sich nicht mit teilweise rechtlich laienhaften Mitarbeitern des Callcenters oder Shops auseinandersetzen zu müssen, die darauf geschult sind, die Kunden hinzuhalten. Diese Rechtsabteilungen nehmen die Rechtsangelegenheiten grundsätzlich ernst, wenn man Ihnen die Probleme substantiiert schildert. Grundsätzlich kann das auch per schlichter Email mit Anwaltsbriefkopf erfolgen, diese erzielen meist schon denselben Erfolg. Dieser Korrespondenz geht zügiger vonstatten.

Ich kann Ihnen gerne anbieten, ein solches Schreiben für Sie zu fertigen und an Ihren Anbieter zu schicken, soweit Sie an einer weitergehenden Beauftragung meiner Person interessiert sind. Sie können mich also gerne direkt kontaktieren.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Michael Pilarski, Rechtsanwalt

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 71574 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ich kann Herrn Epping zu meinem Problem "Sperrrung meines YouTube Kanals" nur allen, denen es geht wir mir nur empfehlen. Innerhalb von 3 Tagen wurde die Sperrung zurückgenommen. Des Weiteren hat Herr Epping mich immer schnell ... ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Sehr schnelle, klare und ausführliche Antwort mit Literatur- bzw. Quellenangabe. Perfekt! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Sehr schnelle und kompetente Antwort. ...
FRAGESTELLER