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Mobilfunkvertrag


| 19.12.2006 14:53 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht



Sehr geehrte Damen und Herren,
habe im November meinen Mobilfunkvertrag verlängert.
Dies habe ich über der Internetseite der Mobilcom veranlasst.
Kurz darauf ist mir ein neues Telefon zugestellt wurden welches mit 0 Euro angegeben war,aber es waren keine Angaben zum Tarif.

Anfang Dezember ist eine Rechnung von 30 Euro von meinen Konto abgebucht worden.
Nach dem ich den Provider ein Mail geschriebe hatte,
teilte mir dieser mir,das die Einspruchsfrist vorbei sei.
Aber ich wusste bis dahin nichts von einen neuen Tarif.
Wenn ich die Lastschrift zurück buchen lasse,
gibt es sofort einen Schufaeintrag.
Man sagte mir,daß ich die nächsten 24 Monate gebunden sei,
aber ich wollte nur eine Verlängerung und keinen anderen Tarif.
Weitere E-Mails wurden nicht beantwortet.
Wie soll ich auf so ein Verhalten reagieren ?
Auch ein Einschreiben blieb unbeantwortet !

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Sehr geehrter Fragesteller,

mit den von Ihnen gemachten Angaben und im Rahmen des ausgelobten Einsatzes, kann ich Ihre Frage wie folgt beantworten:

Wenn Sie, als Verbraucher, den Vertrag über das Internet abgeschlossen bzw. verlängert haben, so gelten für Sie die Bestimmungen des Fernabsatzvertrages. Hiernach haben Sie die Möglichkeit, innerhalb von 14 Tagen die Bestellung zu widerrufen. Die Frist beginnt erst, wenn Sie ordnungsgemäß darüber belehrt worden sind.
Bei Mobilfunkverträgen ist es jedoch weit verbreitet, dass das Unternehmen den Kunden dazu verleitet, auf dieses zu verzichten (dies geschieht in der Regel durch Benutzen des Gerätes/Vertrages).

Ich unterstelle hier einmal, dass Sie ordnungsgemäß belehrt wurden und ein Widerrufsrecht hier nicht mehr gegeben bzw. die Frist verstrichen ist.

Dann wäre es, anhand der (hoffentlich) vorhandenen Unterlagen, Ausdrucke, E-Mail Bestätigungen...wichtig zu überprüfen, was Sie bestellt haben. Hier wäre es zumindest üblich, dass Sie eine Bestägigungsmail über die Vertragsverlängerung/den Tarifwechsel bekommen haben. Wenn Ihnen nichts dergleichen zugesandt wurde, könnte dies darauf schliessen lassen, das Sie keinen Tarifwechsel vorgenommen haben.

Es ergeben sich die möglichen Szenarien, dass:

1.) Sie beim Vertragsabschluss über den Umstand eines höheren Tarifs getäuscht worden sind. Dann würde Ihnen ein Recht zur Anfechtung zustehen. Über diesen Umstand der Täuschung wären Sie allerdings beweispflichtig.

2.) Sie haben bei der Verlängerung, vielleicht aus Unachtsamkeit, ein Kreuz gemacht, und damit einen neuen Tarif bestellt.
Wenn die Belehrung ordnungsgemäß erfolgte, so würde ein Recht auf Rücktritt/Änderung eigentlich nicht mehr zustehen.

Allerdings besteht in einem solchen Fall dennoch die Möglichkeit, durch den Anwalt die Firma anzuschreiben, und versuchen die Sache zu regeln, z.B. zu erreichen, dass Sie in den alten Tarif zurückgestuft werden.

Wenn Sie sich gegen die Abbuchung des Betrages zur Wehr setzen möchten, so haben die Möglichkeit, die seinerzeit erteilte Einzugsermächtigung für Ihr Konto zu widerrufen.

Ich hoffe Ihnen hiermit eine erste Orientierung geben zu können. Bitte beachten Sie, dass die Möglichkeiten im Rahmen dieses Forums begrenzt sind und eine abschließende Beurteilung erst nach Einsicht in alle relevanten Unterlagen möglich ist.

Für Rückfragen stehe ich jederzeit gerne zur Verfügung

Mit freundlichen Grüssen

O. Aretz
Rechtsanwalt

ra-aretz@arcor.de
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er stellt den Urzustand wieder her.

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