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Mobilfunkanbieter - Kündigungsbestätigung anscheinend ungültig.

| 19.10.2017 21:06 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Daniel Saeger


Ich habe zwei Mobilfunkverträge gehabt und beide gekündigt. (Kündigung im Original oder Kopie nicht vorliegend)
Ich habe eine Kündigungsbestätigung erhalten. (Für den teureren Vertrag)

Als der Vertrag abgelaufen war, wurde für den günstigeren Vertrag keine Beiträge abgebucht. Für den teureren Vertrag aber wurden Beiträge abgebucht, obwohl eine Kündigungsbestätigung hierfür vorliegt.

Natürlich habe ich versucht, das Problem direkt zu zu lösen, jedoch ohne Erfolg.

Der Mobilfunkanbieter beruft sich auf jeden Fall darauf, dass er nur eine Kündigung und zwar für den günstigeren Vertrag erhalten hat,
aber keine Kündigung für den teureren Vertrag. Die Kündigungsbestätigung, welche ich erhalten habe, sei ungültig.

Meiner Meinung nach ist dies doch unerheblich. Der Mobilfunkanbieter gibt zu, meine Kündigung für den günstigeren Vertrag erhalten zu haben "und" hat mir eine Bestätigung für den teureren Vertrag zugesandt. (Welche ja "ungültig" sein soll).

Ich habe nicht vor, für den Fehler des Mobilfunkanbieters zu zahlen.

Mittlerweile versucht das Inkasso Geld einzutreiben und "anscheinend", wenn es denn stimmt, wurde ein gerichtlicher Mahnbescheid beantragt.

Können Sie mir eine Einschätzung der Rechtslage geben?

Vielen Dank!

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Sehr geehrter Fragensteller,

basierend darauf, dass Sie eine schriftliche Kündigungsbestätigung des teureren Vertrages und auch eine schriftliche des günstigeren vorliegen zu haben scheinen, sehe ich keine Möglichkeit Ansprüche gegen Sie erfolgreich durchzusetzen.

Gegen den gerichtlichen Mahnbescheid sollte man dann fristgemäß ( 2 Wochen ab Zustellung ! )Einspruch einlegen per Einwurfeinschreiben.

Sollte keine schriftliche Bestätigung der Kündigung des günstigeren Vertrages vorliegen, würde ich aber raten, nur teilweise den Widerspruch zu erheben und "äußerst hilfsweisen" den günstigeren Vertrag zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu kündigen.

MfG
D. Saeger
- RA -

Nachfrage vom Fragesteller 19.10.2017 | 22:00

Vielen Dank für die schnelle Antwort.

Es ist so:
Für den günstigeren Vertrag habe ich keine Kündigungsbestätigung. Für den teureren schon.
Der Mobilfunkanbieter aktzeptiert im Schriftverkehr (Wir haben gegenseitig schon einige Briefe geschrieben) die Kündigung des günstigeren Vertrages. Bei dem teureren Vertrag allerdings,
ist die Kündigungsbestätigung laut Mobilfunkanbieter ungültig. Hierfür soll weiter gezahlt werden bzw. versucht der Mobilfunkanbieter Forderungen durchzusetzen.

Das heißt für mich folgendes:
Der Mobilfunkanbieter schriftlich hat zugegeben, dass der günstige Vertrag gekündigt ist. Zusätzlich habe ich eine Kündigungsbestätigung für den teureren Vertrag. (Die Mobilfunknummer ist genannt, dadurch ist sichergestellt, welches Vertragsverhältnis betroffen ist.) Somit sind keine Forderungen durchzusetzen oder?

MFG

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 19.10.2017 | 22:14

Sehr geehrter Fragensteller,

wenn für beide Verträge aus dem Schriftverkehr zum einen eindeutig ( Kündigungsbestätigung des teureren ) und auch durch indirekte Akzeptanz der Kündigung des güstigeren inkl. den Kündigungsfristen hervorgehen, wie Sie es schildern, sehe ich keine Erfolgsmöglichkeiten einer Klage.

MfG
D. Saeger
- RA -

Bewertung des Fragestellers 21.10.2017 | 00:34

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FRAGESTELLER 21.10.2017 4,2/5,0
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