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Mobbing/böswillige Unterstellung


| 14.03.2006 17:04 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht



Sehr geehrte Damen und Herren Rechtsanwälte,
gestern wurde ich mit folgender Eröffnung seitens meines Vorgesetzten konfrontiert: ihm sei von einer 3. Person (Kollegen?) zugetragen, dass ich in unserem Büro Geschäfte betreibe, nämlich Waren von Versandhäusern bestelle und an Kollegen weiter verkaufen würde. Ob das richtig sei. Ich war wie vor den Kopf geschlagen. Richtig ist, daß wir, mehrere Kolleginnen, manchmal Artikel von den bekannten Versandhäusern für den Eigenbedarf bestellen und diese, da wir ja ohnehin den ganzen Tag am Arbeitsplatz sind,hierher kommen lassen, um sie dann nach Hause mitzunehmen.
Das machen wir seit mehr als 10 Jahren u. niemand hat daran Anstoß genommen. Nun ist mir dieses verboten worden. Das Verbot stört mich weniger, vielmehr sehe ich hier eine böswillige Unterstellung/Mobbing zumal mir der Name der Person nicht genannt wurde. Muß ich mir dieses gefallen lassen ? Ich empfinde es als Beleidigung, weil ich mir noch nie etwas habe zuschulden kommen lassen u. gelte als sehr korrekte, hilfsbereite u. freundliche Mitarbeiterin. Zu welchem Verhalten raten Sie mir ? Vielen Dank im voraus.

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Sehr geehrte Fragestellerin,
sehr geehrte Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Auf Grundlage Ihrer Angaben möchte ich Ihr Anliegen wie folgt beantworten:

1.
Zunächst: Sie haben Ihre Frage irrtümlich Erbrecht eingestellt.

In der Sache selbst werden Sie gegen die von Ihnen zitierte Behauptung nicht vorgehen können. Denn wenn ich Sie wörtlich zitieren darf, ging es um die reine Nachfrage „ob dies richtig sei“. Dies haben Sie, soweit es den Wiederverkauf betrifft, zutreffend verneint, so dass der Vorwurf an sich aus der Welt ist. Der Arbeitgeber dürfte nicht verpflichtet sein, den Namen des „Informanten“ mitzuteilen. Die von Ihnen ins Spiel gebrachte Formulierung "Beleidigung" ist juristisch sicherlich nicht einschlägig.

2.
Auf einem anderen Blatt scheint mir übrigens das von Ihnen nicht angegriffene Verbot, GELEGENTLICH persönliche Warensendungen auf der Arbeit entgegenzunehmen, zu stehen. Denn soweit dies gelegentlich vorkommt und zu keiner Beeinträchtigung der betrieblichen Abläufe führt, halte ich dieses Verbot für unwirksam. Ihnen ist m.E. nicht zuzumuten, die gelegentlich im Betrieb zugestellte Ware in Ihrer Freizeit von der Post abzuholen, dies aber nur am Rande.

Ich hoffe, Ihnen mit dieser Antwort weitergeholfen zu haben. Für eine kostenlose Rückfrage stehe ich Ihnen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion von „Frag einen Anwalt“ gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Thomas Schimpf
- Rechtsanwalt -


E-Mail: ra.schimpf@gmx.de
www.anwalt.de/rechtsanwalt_schimpf
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