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Mobbing während der AU !?

04.12.2010 08:10 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Sven Kienhöfer


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin Abteilungsleiter einer kleinen Abteilung, war aber jetzt mehrere Monate lang krank.
Der Kollege, der meine Krankheitsvertretung übernommen hat, hat die Zeit sehr "engagiert", d.h. unredlich, aber erfolgreich dafür genutzt, seine eigene Position auszubauen. Insofern sehr erfolgreich, weil die Firmenleitung ihm offensichtlich geglaubt hat und ihm ohne ein vorheriges Gespräch mit mir (und obwohl es rechtlich eigentlich nicht möglich ist) noch während meiner AU zugesagt hat, dass er weiterhin der Abteilungsleiter bleibt.

Unwahrheiten, die da verbreitet wurden, waren z.B. , dass ich während der Arbeitszeit oft aus persönlichen Gründen nicht anwesend gewesen wäre. Das ist eine Unwahrheit; für meine vielen Abwesenheiten hat es berufliche Gründe gegeben in Sonderaufgaben, die man meinem Stellvertreter jetzt allerdings nicht übertragen hat, so dass er viel mehr für die Mitarbeiter ansprechbar ist, was auch diesen natürlich gut gefällt.

Ich möchte in der Firma bleiben und insofern eine Klage gegen die Firma / Firmenleitung vermeiden.
Welche Möglichkeiten habe ich, direkt gegen meinen Stellvertreter vorzugehen ?
(Mobbing, Verleumdung, .....)

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Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich aufgrund Ihrer Angaben gerne wie folgt beantworten möchte:

Grundsätzlich stehen Sie vor einer schwierigen Situation. Auch wenn es Ihnen momentan noch nicht zusagt, sollten Sie die rechtliche Position der Bestetzung der Abteilungsleiterstelle gegenüber der Firmenleitung klären. Auch sollten Sie zumindest zur Vorbereitung auf diese Gespräche anwaltliche Hilfe in Anspruch nehmen. Hierfür können Sie mich gern kontaktieren.

Hinsichtlich des Mobbings durch Ihren Kollegen, sollten Sie folgende Alternativen in Betracht ziehen:

- ein persönliches klärendes Gespräch mit dem Kollegen unter Zeugen führen (wobei ich diesem aufgrund Ihrer Sachverhaltsschilderung wenig Erfolgschancen gebe).

-falls vorhanden, könnten Sie eine Beschwerde beim Betriebsrat einreichen.

•oder Sie können den mobbenden Kollegen persönlich vor einem Arbeitsgericht auf Unterlassung seiner Aussagen und Handlungen in Anspruch nehmen. Eventuelle Ansprüche auf Schadensersatz sowohl gegen den Kollegen oder Arbeitgeber müssten noch gesondert geprüft werden.

Für ein erfolgversprechendes Vorgehen ist es immens wichtig, dass die aufgetretenen Vorfälle möglichst genau beschrieben und darüber Beweis geführt werden kann.

Ich hoffe, diese Ausführungen haben Ihnen bei Ihrem rechtlichen Problem weitergeholfen.Für eine weitere Beratung stehe ich Ihnen selbstverständlich zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Sven Kienhöfer
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 04.12.2010 | 10:04

Sehr geehrter Herr Kienhöfer,

ich habe bereits einen Termin bei einem Anwalt, der aber aus verschiedenen Gründenerst kurz vor Weihnachten ist.

Persönlich habe ich meinen Stellvertreter schon einmal darauf hingewiesen, dass gg.falls rechtliche Schritte denkbar sind, aber das hat er nicht ernst genommen. Jetzt überlege ich mir, ihm noch einmal schriftlich mitzuteilen, dass ich überlege, rechtlich vorzugehen und würde gerne zu Ihrem im folgenden eingefügten Punkt wissen, auf welche Rechtsgrundlagen eine solche Klage gestützt würde, damit ich mich nicht lächerlich mache.
(•oder Sie können den mobbenden Kollegen persönlich vor einem Arbeitsgericht auf Unterlassung seiner Aussagen und Handlungen in Anspruch nehmen. Eventuelle Ansprüche auf Schadensersatz sowohl gegen den Kollegen oder Arbeitgeber müssten noch gesondert geprüft werden.)

Vielleicht können Sie dazu noch etwas sagen.

Vorab schon einmal herzlichen Dank ! Ihre Antwort hat mir schon sehr weitergeholfen.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 04.12.2010 | 13:03

Sehr geehrter Fragesteller,

ein Arbeitnehmer kann klageweise gegenüber dem Schädiger seinen Anspruch auf Unterlassung nach 1004 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) oder Schadensersatz nach § 823 BGB geltend machen.
Ich würde nur mit dem Temin nicht bis kurz vor Weihnachten warten, da im Arbeitsrecht immer Eile geboten ist.

Mit freundlichen Grüßen

Sven Kienhöfer
Rechtsanwalt


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