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Mobbing vom Vorgesetzten

| 21.05.2014 19:53 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Guten Abend, hier kurz der Fall :
Bin Abtlleiter in einer Bank (45 Mitarbeiter- Vermögensverwaltung), nun habe ich vom Personalchef erfahren dass es eine Beschwerde gegen mich gibt. Diese wurde anonym und schriftlich beim Betriebsrat eingeschickt. Diverse unwahre Verleumdungen wurden aufgestellt - insbes. der Vorwurf ein gesamtes Team von knapp zehn Leuten wäre angeblich komplett gegen mich und ich hätte diesen mit Jobverlust etc gedroht, wäre zu allen ausfallend geworden usw. Dies entspricht nicht der Wahrheit, sonst hätte man es ja auch publik und nicht anonym tun können. Die Vermutung liegt nahe das es nur ein Teamleiter gewesen sein könnte (der im Brief das Team lediglich heimlich sozialisiert, auch um keine Mitwisser zu haben), dem ich mehrfach eine schwache Leistung attestiert habe (auch via Mail mit cc Personalabtl.).
zu den Fragen ;
- darf ich mich offiziell an den Betriebsrat wenden (habe nur inofiziell Kenntnis)
- sollte ich Anzeige gegen unbekannt stellen (üble Nachrede , Verleumdung), habe das Schreiben aber nicht...
- sollte ich ein offizielles Schreiben eines Arbeitsrechtlers erwirken (für meine Firma), um mich zu schützen
- darf bzw sollte ich meinen Verdacht direkt bei dem Kollegen artikulieren
- wie kann mich die Firma vor weiteren Schreiben schützen

besten Dank für konkrete Hinweise / juristische Vorschläge

VG
KM

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Da Sie offiziell noch keine Kenntnis über dieses Schreiben haben, sollten Sie hier jeden weiteren Schritt mit der Person besprechen, die Ihnen diese Information gegeben hat. Ansonsten würden Sie dessen Vertrauen mißbrauchen. In dieser Situation ist es am sinnvollsten, das weitere Vorgehen des Arbeitsgebers / Betriebsrates abzuwarten. Eine Strafanzeige halte ich hier für verfrüht. Dies insbesondere, da Sie keinerlei Beweise derzeit haben. Daher können Sie nicht wissen, was in diesem Schreiben tatsächlich steht. Selbstverständlich können Sie sich aber an Ihren Informant (Personalchef) wenden, um die Vorwürfe zu entkräften. Gegenüber den Kollegen sollten Sie sich weiterhin gelassen geben. Sie sollten den Kollegen nicht direkt über Ihren Verdacht informieren. Dies hätte nur zur Folge, dass dieser ggf. einen Erfolg in seinem Handeln sieht. Das Unternehmen können Sie nicht vor weiteren Schreiben schützen, solange Sie nichts von diesem Schreiben offiziell wissen und nicht wissen, von wem es gekommen ist. Es ist hier die Aufgabe von Ihrem Arbeitgeber, die erhobenen Vorwürfe zu untersuchen und ggf. weitere Maßnahmen gegen den Autor des Schreibens einzuleiten.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Rückfrage vom Fragesteller 21.05.2014 | 20:29

wenn der personalchef mich informiert kann ich dies nicht als Wissen/für Austausch beim Betriebsrat einsetzen ? ist der betriebsrat denn nicht verpflichtet meine Meinung zu hören ? ich sehe die Gefahr das dieser Mann weitere Schreiben verfasst, er kann diese anonym und quasi gefahrenlos verschicken....gibt da keinen Schutz ?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 21.05.2014 | 20:34

Hier kommt es darauf an, ob der Personalchef Sie offiziell informierte oder inoffiziell. Wurden Sie offiziell informiert, sollten Sie um eine Abschrift / Kopie vom Brief bitte, um eine Stellungsnahme anfertigen zu können. Wenn Sie es noch nicht offiziell wissen, sollten Sie den Personalchef fragen, wann Sie zu den Anschuldigungen gehört werden sollen. Einen Schutz gegen anonyme Anschreiben kann es leider aufgrund der Anonymität des Autors nicht geben. Allerdings könnte der Betriebsrat verkünden, keine anonyme Beschuldigungen verfolgen zu wollen.

Bewertung des Fragestellers 23.05.2014 | 11:21

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