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Mobbing vom Chef, Verletzung Datnschutz

10.12.2017 14:54 |
Preis: 30,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle


Sehr geehrte Damen und Herren Rechtsanwälte,

Ich bin Musiklehrer in einem Anstellungsverhältnis (seit fast 30 Jahren im gleichen Betrieb).
2008 litt ich an Tinnitus und ließ mir ein ärztliches Attest ausstellen welches besagt, dass mir ärztlicherseits dingend angeraten wurde meine wöchentliche Arbeitszeit zu reduzieren.
In meinem Arbeitsvertrag waren und sind 25 Stunden wöchentliche Arbeitszeit vereinbart mit der Möglichkeit mehr zu arbeiten.
Ich hatte zusätzlich 3 Stunden zusätzlich gearbeitet also 25 vertraglich vereinbarte Stunden + 3 Stunden Mehrarbeit.
Damals hat mein Chef die Reduzierung auf 25 Stunden akzeptiert.

In der Zwischenzeit ist meine Arbeitszeit aufgrund mangelnder Schüler schon im zweiten Jahr auf 22 Stunden zurückgefahren.
worden. Bei einem Gespräch mit meinem Chef habe ich erklärt, dass ich eine weitere Reduzierung nicht hinnehmen kann.

Bei einem Gespräch mit dem Betriebsrat bei dem ich anwesend war, hat meine Chef um zu untermauern, dass ich selber eine Reduzierung meiner Arbeitszeit anstrebe dieses Attest aus dem Jahr 2008 laut vorgetragen und hat sich auch vom Betriebsratsvorsitzenden, der die Einhaltung des Datenschutzes anmahnte nicht aufhalten lassen.
Des Weiteren behauptete er in einer vorangegangenen Batriebsratssitzung ich würde andauernd unpünktlich zum Unterricht erscheinen und hätte deswegen weniger Schüler.
Diese Aussage ist völlig unbegründet, eine glatte Lüge!
Ich habe mir von allen Schüler, bzw. deren Eltern, die in der jeweils ersten Stunde des Unterrichtstages erscheinen, meine Pünktlichkeit bescheinigen lassen.
Was würden Sie mir raten um meinen Chef dazu zu bringen dieses Mobbing zu unterlassen.
Was darf mein Chef erwarten, wenn ich diesen Fall so vor Gericht bringe.

Mit freundlichen Grüßen

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Sehr geehrter Ratsuchender,


zunächst sollten Sie außergerichtlich eine offizielle Beschwerde beim Betriebsrat einlegen, der dann aktiv für Sie tätig werden kann (und muss), in der Regel dann das Gespräch suchen wird.


Führt das nicht zum Erfolg, bleibt letzlich nur die gerichtliche Auseinandersetzung, wobei das Gericht neben Unterlassung und Richtigstellung dann auch über Schadenersatzansprüche in Form eines Schmerzensgeldes nach Antrag entscheiden kann.

Dabei ist zu beachten, dass Sie sowohl für die Bossing-Vorwürfe als auch für mögliche Beeinträchtigungen, die das Schmerzensgeld begründen, dann voll beweispflichtig sind, so dass die Beweise komplett gesichert werden müssen.


Da die weitere Zusammenarbeit aber sicherlich dann schwieriger wird, kann das Gericht auch das Arbeitsverhältnis auf Antrag auflösen, wobei das Gericht dann eine Abfindung aussprechen kann, wenn der Arbeitgeber schuldhaft die Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses verursacht hat.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle, Oldenburg

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