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Mobbing und Verleumdung

3. August 2021 16:27 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


22:58

Hallo

Ich habe bereits ein Leben Lang ein Problem mit Mobbing. Als ich 6 Jahre alt war, würde mir ein Messer unter die Nase gehalten oder man wollte mich anzünden. Ich würde auch öfter verprügelt. Als die Schule vorbei war dachte ich, es ist alles vorbei. Doch mein Seniorchef in der Lehre als Ich Bäcker lernte schulg mich und ich würde auch täglich beleidigt. Als ich dann in ein Fünf Sterne Hotel wechselte, hängen mir meine Arbeitskollegen ein Gerücht an. Sie bebehaupteten, bei meinem Chef, ich wollte seinen Job haben und bei der Arbeitskollegin, in die ich verliebt war, behaupteten sie, die sogar verheiratet war. Was ich nicht wüsste. Das ich ihren Mann beseitigen will und sie stalken würde. Als ich natürlich versuchte die Sache klarzustellen. Kam das weder bei meinen Arbeitskollegen gut, noch bei ihr selber und das Mädchen wollte mich anzeigen wenn ich sie weiter belästigen wollte. Seitdem geht es mit meinem Leben Bergab, ich verlor meinen Job, meine Freunde und ich bekomme auch heute noch keine Arbeit mehr wegen der Gerüchte. Im Dorf redet keiner mehr wegen der Gerüchte mit mir. Bitte um Hilfe.

3. August 2021 | 17:17

Antwort

von


(149)
Auf der Rinne 43
37308 Heilbad Heiligenstadt
Tel: 03606 506459
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Beratungsanfrage - zumindest aus juristischer Sicht - wie folgt:

Sollte jemand unwahre Tatsachen über Sie verbreitet haben, so sollten Sie Strafanzeige erstatten wegen Verleumdung, übler Nachrede etc. Hierzu müssten Sie sich an die örtliche Polizeidienststelle wenden.

Daneben können Sie eine zivilrechtliche Unterlassungsverfügung erwirken, sofern eine Wiederholungsgefahr besteht (diese wird jedoch vermutet, wenn bereits eine Verletzung Ihrer Rechte stattgefunden hat).

Soweit Sie hier von Mobbingattacken sprechen, müssten Sie ganz konkret vortragen können, wer wann was genau getan oder gesagt hat; nur dann besteht die Möglichkeit, Schadenersatz oder Schmerzensgeld zu verlangen.
Dabei müssen Sie ein "echtes" Mobbing auch unterscheiden von sonstigen Sticheleien. Das Bundesarbeitsgericht bspw. definiert Mobbing als " das systematische Anfeinden, Schikanieren und Diskriminieren von Arbeitnehmern durch Kollegen oder Vorgesetzte". Ob dies bei Ihnen gegeben war, müsste konkret geprüft werden. Ich denke aber, dass hier eher eine strafbewehrte Unterlassungsverfügung sinnvoller sein wird.

Ob Sie genau deswegen keine Arbeit bekommen, müsste ebenfalls von Ihnen nachgewiesen werden.

Darüber hinaus kann es sicherlich helfen, hier auch ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, gerade dann, wenn es um die Beeinträchtigung Ihrer psychischen Gesundheit geht.

Für Ihr weiteres Vorgehen wünsche ich Ihnen jedenfalls alle Gute und viel Erfolg.

Sollten sich noch Nachfragen ergeben, nutzen Sie gerne die kostenfreie Nachfragefunktion.


Mit freundlichen Grüßen,

Rechtsanwältin Müller


Rückfrage vom Fragesteller 3. August 2021 | 20:10

Hallo

Danke für ihre schnelle Antwort. Ich habe leider nie ein Mobbingtagebuch geführt und ich wüsste auch nicht, das man dass muss. Leider scheine ich nach ihrer Antwort sehr schlechte Karten zu Haben. Jetzt ist es aber so, was wäre, wenn ich eine Zeugin hätte? Der man damals die Unwahrheit gesagt hat, damit ich meinen Job verliere und Sie hätte mich ja auch fast angezeigt. Es würde ja behauptet ich wollte ihren Freund beseitigen. Wenn ich sie von der Wahrheit überzeugen könnte und sie aussagt, das man sie auch belogen hat, hätte dass dann Konsequenzen für die Mobber und ehemaligen Arbeitskollegen von mir?

Gruß

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 3. August 2021 | 22:58

Sehr geehrter Fragsteller,
wenn sich eine Zeugin findet, die Ihren Sachverhalt bestätigt, dann sieht es natürlich hinsichtlich der Beweisführung gut für Sie aus. Ob allerdings ein Schmerzensgeld mit Erfolg durchgesetzt werden kann, vermag ich hier nicht zu beurteilen; dennoch sollten Sie die Verleumdungen und Unterstellungen nicht auf sich sitzen lassen.


Viele Grüße und viel Erfolg,

Rechtsanwältin Müller

ANTWORT VON

(149)

Auf der Rinne 43
37308 Heilbad Heiligenstadt
Tel: 03606 506459
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