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Mobbing durch Hausverwaltung (wir sind Wohnungseigentümer)

03.03.2014 13:52 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle


Seit 4 Monaten sind in unserer Wohnung laute nächtliche Heizungsgeräusche zu hören. Die Hausverwaltung hat lange Zeit unsere Anzeige ignoriert (über 2 Monate und 7 Briefe) und hält uns nunmehr hin,obwohl die Ursache durch einen von uns beauftragten Fachmann festgestellt wurde (seit Mitte Januar) . Unserer Erfahrung nach liegt das Verhalten der Hausverwaltung an den Beiräten, die uns ausgrenzen wollen.

Sehr geehrte Ratsuchende,



die Verwaltung ist im Rahmen einer ordnungsgemäßen Verwaltung schon nach dem WEG u.a. verpflichtet, die für die ordnungsgemäße Instandhaltung und Instandsetzung des gemeinschaftlichen Eigentums erforderlichen Maßnahmen zu treffen und in dringenden Fällen sonstige zur Erhaltung des gemeinschaftlichen Eigentums erforderliche Maßnahmen zu treffen.

Sofern der Fachmann also festgestellt hat, dass die Ursache im Gemeinschaftseigentum liegt, muss die Verwaltung reagieren und macht sich schadensersatzpflichtig, wenn sie es nicht macht.


Erst Recht darf die Verwaltung Sie nicht komplett ignorieren.


Lassen Sie sich also von Fachmann die Ursache und Möglichkeit der Ursachenbeseitigung unbedingt SCHRIFTLICH geben. Fordern Sie die Verwaltung dann ebenfalls SCHRIFTLICH unter Fristsetzung (14 Tage) auf, den Mangel zu beseitigen und teilen Sie mit, dass Sie ansonsten die Mangelbeseitigung selbst vornehmen (lassen) werden und mit den Kosten aufrechnen werden.


Reagiert die Verwaltung dann wieder nicht fristgerecht, sollten Sie die Reparatur durch den Fachmann ausführen lassen - als Auftraggeber werden Sie dessen Kosten dann erst selbst tragen müssen; diese Kosten können Sie aber durch Aufrechnung dann vom Verwalter zurückerlangen. Dabei müssen Sie aber Ihren Miteigentumsanteil berücksichtigen.




Sollte der Fachmann hingegen festgestellt haben, dass die Ursache in einem Mangel am Sondereigentum liegt, können Sie so nicht vorgehen. Dann müssten Sie die Reparatur selbst bezahlen (sofern in der Teilungserklärung nichts Abweichendes geregelt sein sollte).



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle, Oldenburg

Nachfrage vom Fragesteller 03.03.2014 | 15:33


Die Antwort ist nicht ausreichend.

1) Hier liegt ein Mobbingfall (Ausgrenzung von uns unter Einfluss des Beirates - wir haben Beweise)

2) Die Ursache liegt in einer anderen Wohnung, wie von einem von uns beauftragten Fachmann schriftlich festgestellt, was der Hausverwaltung bekannt ist.

3) Unser Hausanwalt hat schon mit einer einstweiligen Verfügung gedroht, jedoch ohne Erfolg, da er nicht auf diesem Gebiet spezialisiert ist (bes. Mobbing).

Wie kann man konkret in einem solchen Mobbingfall vorgehen?
Die nächtliche Ruhestörung führt bereits zu körperlichen Leiden und die Hausverwaltung zieht dies vorsätzlich in die Länge.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 03.03.2014 | 16:07

Sehr geehrte Ratsuchende,


auch auf die Gefahr hin, dass Ihnen eine Antwort nicht so passend erscheint - man muss sich eben an die gesetzlichen Vorgaben halten und diese Vorgaben habe ich aufgezählt und zusätzlich Empfehlungen abgegeben.


Die Hausverwaltung können Sie nur unter Fristsetzung dazu bringen, die nach Ihrer Sachverhaltsschilderung vorhandenen Probleme an der Heizung zu beseitigen. Denn macht sie es nicht, müssen Sie eben mit der Aufrechnung "arbeiten".


Allein Ihr Hinweis auf "Mobbing" hilft Ihnen gar nichts, um das Ursprungsproblem (=Heizungslärm) zu beseitigen.


Eine Strafanzeige führt nach Monaten nur zu einer einstellung. Das Ursprungsproblem ist dann aber immer noch vorhanden.


Eine einstweilige Verfügung wird nicht durchgreifen. Das Ursprungsproblem ist dann aber immer noch vorhanden.


Offenbar (und irgendwie verständlich) sind die Fronten so verhärtet, dass Sie also nur noch dann weiterkommen werden, wenn Sie an den Geldfluss der Hausverwaltung gehen. Und dieses geht eben nur über die Aufrechnung mit Ihren Zahlungen.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle, Oldenburg


Nachfrage vom Fragesteller 03.03.2014 | 16:11


Die Antwort ist nicht ausreichend.

1) Hier liegt ein Mobbingfall (Ausgrenzung von uns unter Einfluss des Beirates - wir haben Beweise)

2) Die Ursache liegt in einer anderen Wohnung, wie von einem von uns beauftragten Fachmann schriftlich festgestellt, was der Hausverwaltung bekannt ist.

3) Unser Hausanwalt hat schon mit einer einstweiligen Verfügung gedroht, jedoch ohne Erfolg, da er nicht auf diesem Gebiet spezialisiert ist (bes. Mobbing).

Wie kann man konkret in einem solchen Mobbingfall vorgehen?
Die nächtliche Ruhestörung führt bereits zu körperlichen Leiden und die Hausverwaltung zieht dies vorsätzlich in die Länge.

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