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Mobbing am Arbeitsplatz während der Schwangerschaft

31.07.2012 14:44 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Hallo, ich bin in der 27. Schwangerschaftswoche. Ich bin seit 4 Monaten krankgeschrieben (seit 23.03.2012). Die Beschäftigung bei der Firma began am 16.02.2012 und das Arbeitsverhältnis läuft noch. Meine Positions ist Assistentin des Vize-Präsidenten. Die Krankheit (Angststörung und Depression) wurde wegen des Stresses und der Überfoderung im Büro ausgelöst. Der Arbeitgeber hat sich geweigert, mir eine alternative Arbeitsstelle zur Verfügung zu stellen, obwohl diese Handlung des Arbeitgebers gegen der Verordnung des Mutterschutzgesetzes war, weil Stress am Arbeitsplatz während der Schwangerschaft eine Gefahr für die Gesundheit des ungeborenen Kindes darstellen kann. Während der Krankschreibung in den letzten 4 Monaten hat der Arbeitgeber versucht mich unter mehr Druck zu setzen (z. B durch das Verlangen, das ich den Arbeitgeber 3 Monate früher als die gesetzliche Frist über meine Pläne für die Elternzeit informieren solle; desweiteren die Erstattung meiner Reisekosten wurde auf 13 Wochen verzögert und es gibt noch mehr Beispiele).
Meine Fragen sind:
1) Habe ich genügend Gründe eine Klage gegen den Arbeitnehmer vor dem Arbeitsgericht einzureichen?
2) Wie bestimmt man den Betrag des Schmerzengeldes?
3) Wenn der Sitz der Firma in München ist und mein Wohnsitz in der Zwischenzeit von München nach Karlsruhe verlegt wurde, kann ich die Klage in Karlsruhe einreichen?
4) Wenn in der Firma Boni jedes Jahr im September und Februar ausgezahlt werden, kann ich auch Anspruch auf Boni haben?
Vielen Dank.

31.07.2012 | 16:11

Antwort

von


(248)
Blücherstraße 64
25336 Elmshorn
Tel: 041217891138
Web: http://www.anwalt-domke.de
E-Mail:

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich im Rahmen einer Erstberatung wie folgt beantworten möchten:

1) Habe ich genügend Gründe eine Klage gegen den Arbeitnehmer vor dem Arbeitsgericht einzureichen?

Es besteht tatsächlich die Möglichkeit, den Arbeitgeber auf Schmerzensgeld zu verklagen, wenn Sie gemobbt werden oder wurden. Der Begriff „Mobbing" ist nicht im Gesetz festgehalten. Nach der Rechtsprechung liegt Mobbing dann vor, wenn „fortgesetzte, aufeinander aufbauende oder ineinander übergreifende, der Anfeindung, Schikane oder diskriminierende dienende Verhaltensweisen, die nach Art und Ablauf der im Regelfall einer übergeordneten, von der Rechtsordnung nicht gedeckten Zielsetzung förderlich sind und jedenfalls in ihrer Gesamtheit das allgemeine Persönlichkeitsrecht oder andere ebenso geschützte Rechte, wie die Ehre oder die Gesundheit des Betroffenen verletzen" (Thüringer Landesarbeitsgericht, 10.04.2001, DB 2001, Seite 1358 ff.). Wie Sie schon sehen, handelt es sich hier um einen Begriff, den Sie mit Leben füllen und beweisen müssten. Ob die von Ihnen geschilderten Vorkommnisse, die Sie beweisen müssten, ausreichen, halte ich für zweifelhaft. Stress und Überfoderung allein dürften nicht reichen.

2) Wie bestimmt man den Betrag des Schmerzengeldes?

Um den Betrag des Schmerzengeldes zu konkretisieren, müsste man zunächst die Vorwürde gegen den Arbeitgeber konkretisieren und dann in der Rechtsprechung recherchieren. Dieses kann aber nicht im Rahmen einer Erstberatung erfolgen.

3) Wenn der Sitz der Firma in München ist und mein Wohnsitz in der Zwischenzeit von München nach Karlsruhe verlegt wurde, kann ich die Klage in Karlsruhe einreichen?

Zuständig für eine Klage wäre das Gericht, an dem der Beklagte – also Ihr Arbeitgeber – seinen Gerichtsstand hat, also München.

4) Wenn in der Firma Boni jedes Jahr im September und Februar ausgezahlt werden, kann ich auch Anspruch auf Boni haben?

Boni werden in der Regel dafür gezahlt, dass Sie besondere Leistungen erbringen. Möglicherweise steht Ihnen aber aufgrund Betriebsübung oder Tarifvertrag doch ein Anspruch zu. Es kommt darauf, auf welcher Grundlage die Boni gewährt werden.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:



Rechtsanwältin Maike Domke

ANTWORT VON

(248)

Blücherstraße 64
25336 Elmshorn
Tel: 041217891138
Web: http://www.anwalt-domke.de
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