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Mobbing am Arbeitsplatz und fragwürdige Kündigung

16.11.2021 20:47 |
Preis: 25,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Guten Abend,



Seit einem Jahr bin ich in einer Kindertagesstätte in einer Krippengruppe tätig.
Das erste halbe Jahr lief alles gut und ich fühlte mich sehr wohl.
Dann fing aber eine Kollegin in unserer Gruppe immer mehr an, meins und das Leben meiner anderen Arbeitskollegin schwer zu machen. Sie ist 42 und wir 25. es lief alles unterschwellig ab, mal war sie total nett zu uns dann terrorisierte sie uns wieder und das meistens wenn wir alleine waren.
Anfangs dachte ich, es sei ihre Art versuchte mich sogar ihr anzunehmen und zu reflektieren.
Die ganze Sache wurde immer schlimmer, mal lachte sie uns ins Gesicht dann gab es wieder über die Chefs ein Messer in den Rücken.
Wir suchten das Chefgespräch zu 4 und in diesem Ging es eigentlich nur um unsere Arbeitskollegin.. das Ganze wurde noch schlimmer. Sie hetzte auf, schmiss persönliche Sachen von uns weg und spielte die Unwissende.
Ich konnte nicht mehr und bewirbte mich auf neue Arbeitsstellen. Meine Kollegin wurde aus der Gruppe genommen, weil die benannte Arbeitskollegin seit Wochen bei den Chefs täglich war um zu lügen und aufzuhetzen.
Es ist mir unverständlich, wie so ein offensichtliches Mobbing durchkommt da sie sich bereits über weitere Kollegen grundlos beschwert. So nun zum aktuellen Zeitpunkt: ich erkrankte an Hand Mund Fuß, eine schwer infektiöse Viruserkrankung die oft in Kindertagesstätten vorkommt. Und wurde für 2 Wochen krankgeschrieben, meine Chefs reagierten sehr unverschämt darauf sodass ich nach 3 Tagen wieder arbeiten ginge, eben auch wegen der Zugespitzten Situation.
Und am Mittwoch den 10.11.21 riefen sie mich ins Büro weil sie mitbekommen haben, dass ich mich anderweitig bewerbe. Und somit kündigten sie mich. Ohne Abmahnungen, ohne vorher irgendwas mit mir kommuniziert zu haben - zum Glück bekam ich noch am selben Tag eine Zusage. Sie haben mich nie auf Fehler hingewiesen, diese habe ich über Kollegen erfahren da sie mit Jedem Gespräche über uns hatten- außer mit uns.
Aktuell bin ich krankgeschrieben, würde ohne Aufhebungsvertrag am 15.02.22 aus dem Vertrag kommen. Sie boten mir den Aufhebungsvertrag an, antworten mir aber seit Freitag auf keine Email mehr. Ich habe viele Ängste, dass ich den Aufhebungsvertrag nicht mehr bekomme und dass ich wieder in diese Einrichtung muss.
Denn das verkrafte ich nicht mehr, über Kollegen erfahre ich ständig wie meine Leitungen weiter hetzen, alles verdrehen und vor anderen Kollegen ansprechen. Und die mobbende Kollegin, mit der komischerweise keiner zurecht kommt decken.
Was kann ich in diesem Fall tun? Macht da das Arbeitsgericht Sinn? Ich müsste die Anwaltskosten selbst zahlen 

Liebe Grüße und einen schönen Abend

16.11.2021 | 21:11

Antwort

von


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Sehr geehrte Fragestellerin,

Sie brauchen keinerlei Sorge zu haben, dass Sie noch einmal in den alten Kinderladen hin müssen. Falls Ihr jetziger Arbeitgeber einem Aufhebungsvertrag nicht zustimmen sollte, teilen Sie diesem schriftlich mit, dass Sie in keiner Weise wiederkommen werden. Ich gehe nicht davon aus, dass Sie eine Vertragsstrafenregelung in Ihrem Arbeitsvertrag enthalten haben. Aus dem Grund, kann Ihr alter Arbeitgeber Sie auch nicht zum weiteren Arbeiten zwingen. Ich würde es dennoch mit einem Aufhebungsvertrag probieren. Teilen Sie allerdings trotzdem mit, wann Sie die neue Arbeitsstelle in jedem Fall antreten und dass Sie zu keiner Zeit mehr an der alten Arbeitsstelle wieder anfangen werden.

Einen arbeitsgerichtlichen Prozess brauchen sie daher nicht. Das wäre nur dann der Fall, wenn ihr jetziger Arbeitgeber Ihnen kein Gehalt mehr zahlen würde, obwohl Sie krankgeschrieben sind.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Falls Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten, könnten wir für Sie eine kostenfreie Deckungsanfrage durchführen.

Über eine ggf. positive Bewertung auf dieser Plattform würde ich mich freuen.
Falls vorhanden gerne auch über Google: https://g.page/RechtsanwaltHoffmeyer/review?rc

Mit freundlichen Grüßen


Dr. Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


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