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Mobbing?


05.02.2007 09:18 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen



Zusammenfassend hat Ihr Anwalt "schikanöses, tyrannisierendes , ausgrenzendes Verhalten oder auch Psychoterror am Arbeitsplatz" als Unterlassungs-Schadensersatzansprüche geltendmachenden beweisbaren Sachverhalt dargestellt.

Zu meiner Person:
In meiner Jugend konsultierte ich mit einem psychischen Problem einen Nervenarzt, der auch eine Psychose diagnostizierte. Ich musste nämlich die Erfahrung machen, dass es, außer "treu und brav" zu arbeiten auch andere Interssen gibt. Man hat es nämlich darauf angelegt, mir den Lebensmut zu nehmen durch o.g. Verhalten. Es war kein Zufall sondern knallharte Absicht. Der Mißerfolg zog sich wie ein roter Faden durch mein Leben. Bald erkannte ich, dass ich benutzt werde wie ein Werbeträger. Alles was ich anpackte ging schief. Wer tut soetwas? Wie ist hier die Beweislage? Mir ist wohl bekannt, dass es Interessengruppen gibt, die ein politisches Ziel verfolgen aber wer und mit welchem Recht nimmt sich soetwas heraus?


Sehr geehrte(r) Ratsuchernde(r),

Ich bedanke mich für Ihre Anfrage und verstehe sie als Frage hinsichtlich der Beweislast im Rahmen eines Schadensersatz/Schmerzensgeldanspruch gegenüber dem Arbeitgeber.

Grundsätzlich existiert eine Fürsorgepflicht des Arbeitgebers gegenüber seinen Arbeitnehmern, auf deren Wohl und Interessen Acht zu geben.
Dementsprechend kann dem Arbeitnehmer aus einer positiven Vertragsverletzung der dem Arbeitgeber gegenüber ihm obwaltenden Fürsorgepflicht ein Schadensersatzanspruch zustehen.
Als Folge können z.B. dem Arbeitnehmer Gehaltsausfälle in Höhe der Differenz zwischen dem Bruttogehalt und gezahltem Krankengeld zu ersetzen sein.

Weiterhin kann dem Arbeitnehmer aufgrund der einer erlittenen Mobbingsituation ein Anspruch auf Zahlung von Schmerzensgeld aus § 253 BGB zustehen. Der Arbeitnehmer kann vom Arbeitgeber Schmerzensgeld wegen Mobbing beanspruchen, wenn von ihm substantiiert dargelegt wird, dass eine Mobbingsituation vorgelegen hat und ihm auch der Nachweis zwischen der Pflichtwidrigkeit und der Gesundheitsbeeinträchtigung bzw. Persönlichkeitsverletzung gelingt.

Die Beweislast liegt also hauptsächlich beim Arbeitnehmer, den Tatbestand des Mobbings, sowie die dadurch entstandene Schädigung und deren Ursächlichkeit nachzuweisen.

Hier sein angemerkt, dass viele Ansprüche an dieser Beweislast scheitern.

Weiterhin muss ich darauf hinweisen, dass es eine Reihe von Unterinstanzen gibt, die Schadensersatz- oder Schmerzensgeldansprüche oft ohne nähere rechtliche Begründung abgelehnt haben.

Sollten Sie sich in einer Mobbing-Situation befinden, empfehle ich Ihnen in jedem Fall eine Kontaktierung eines Kollegen vor Ort.

Ich hoffe, dass ich Ihnen im Rahmen dieser Beratung eine erste Orientierung in der Angelegenheit geben konnte und stehe Ihnen selbstvertsändlich noch im Rahmen der Nachfragefunktion zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Alexandra Hübsch, Rechtsanwältin
mailto@rechtsanwaeltin-huebsch.de

Ich bitte noch folgendes zu beachten:
Die Beratung ist beschränkt durch die von Ihnen gegebenen Informationen. Es kann entsprechend den vorliegenden Bedingungen nur ein erster Überblick geboten werden, der eine abschließende, umfassende und verbindliche Anwaltsberatung nicht ersetzen kann. Der Umfang der Antwort steht weiterhin in Abhängigkeit zu Ihrem eingesetzten Honorar.

Nachfrage vom Fragesteller 06.02.2007 | 11:10

Da Sie von dem Begriff Mobbing ausgehen möchte ich richtigstellen, dass es sich nicht um einen Arbeitgeber handelt, der Einfluss auf die die Arbeitsstelle betreffenden Angelegenheiten ausübt, sondern um eine Interessengruppe?, die gegen eine einzelne Person handelt oder verfolgt und sie zwecks politischer/psychologischer Massenlenkung hervorhebt oder lächerlich macht. Meine Frage ist, ob Ihnen dieser Zustand bekannt ist.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 06.02.2007 | 17:52

Aus juristischer Sicht wird die von Ihnen beschriebene Situation wahrscheinlich zur Zeit nicht zu klären sein. Ich empfehle Ihnen einen der vielen existierenden Mobbing-Verbände als weiteren Anlaufpunkt, die Ihnen weitere Informationen und Hilfestellungen zu vielen Mobbing-Vorfällen geben können!

Mit freundlichen Grüßen

Alexandra Hübsch, Rechtsanwältin

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