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Mitwirkungsverbot Rechtsanwalt, da vorher als Notar tätig

25.07.2020 15:01 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Sehr geehrte Damen und Herren,

Folgende Frage:
Rechtsanwalt und Notar hat für Mandantin als Notar beantragt, im Grundbuch einen Nacherbenvermerk einzutragen und natürlich abgerechnet
Dann hat Rechtsanwalt und Notar - in derselben Angelegenheit - als Rechtsanwalt für die Mandantin die Regelung der Pflichtteilsansprüche übernommen und die Gegenseite aufgefordert, Auskunft über das Vermögen des Verstorbenen zu erteilen.

Meines Erachtens gilt hier § 45 Brao, Mitwirkungsverbot des Rechtsanwaltes, wenn er vorher als Notar tätig war.

Seht Ihr das genauso und was kann man dagegen machen
Es wurden natürlich horrende Kostenrechnungen erstellt.
Kann man die miteinander verrechnen oder aufheben

Vielen Dank

25.07.2020 | 15:26

Antwort

von


(601)
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ich beantworte Ihre Frage auf Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben. Bitte beachten Sie, dass schon geringe Abweichungen im Sachverhalt zu einer anderen rechtlichen Bewertung führen können.

Meines Erachtens liegt hier kein Fall des 45 BRAO vor.

Der von Ihnen beschriebene Schaberhalt stellt schon eine andere Angelegenheit dar. In einem Fall geht es um eine Eintragung im anderen Fall um die Durchsetzung von Rechten. Eine Kollision liegt vor wenn der Notar zunächst berät und dann einseitig für einen Mandanten tätig wird.
Selbst wenn man hier von der gleichen Angelegenheit ausgehen wollte, liegt kein Problem des 45 BRAO vor da keine Interessenkollision gegeben ist. Wenn der Kollege als Notar Kenntnis von einem Mandanten erlangt hat, kann er diese nicht als Rechtsanwalt verwenden.

Ich hoffe ich konnte Ihnen einen rechtlichen Überblick verschaffen. Sollten Rückfragen bestehen, nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen

Krueckemeyer
Rechtsanwalt


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