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Mittelkonsole(Auto) nach Einbau kaputt


| 03.08.2007 11:52 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht



Bei einem Auto-Tuner habe ich eine Echt-Carbon-Mittelkonsole gekauft und diese bei meiner Vertagswerkstatt einbauen lassen. Die Carbonkonsole war in einwandfreiem Zustand. Am 02.08.2007,14.00Uhr habe ich das Auto abgeholt, leider ist mir erst abends beim putzen der Konsole aufgefallen das das Carbon(nicht die obere Klarlackschicht)längsseitig/Fahrerseite gebrochen ist. Dieses muß beim Erwärmen der Konsole um die Passgenauigkeit/Montage biegen zu können, gebrochen sein. Am 03.08.2007,10Uhr, nach meiner Nachtschicht war ich erneut in der Werkstatt um den Einbau zu bemängeln und den Schaden an zu zeigen. Als Antwort bekam ich nur: Haftung wird völlig aussgeschlossen! Einen Zeugen habe ich, der bei allen Vorgängen dabei war. Wie sieht die rechtliche Lage aus. Danke für Ihre Mühe

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Sehr geehrter Ratsuchender,

vorweg möchte ich Sie darauf hinweisen, dass diese Plattform nur dazu dienen soll, Ihnen einen ersten Eindruck der Rechtslage zu vermitteln. Die Leistungen im Rahmen einer persönlichen anwaltlichen Beratung/Vertretung können und sollen an dieser Stelle nicht ersetzt werden.

Durch Weglassen oder Hinzufügen von wesentlichen Tatsachen kann die Beurteilung Ihres Anliegens anders ausfallen. Es können nur die wesentlichen Aspekte des Falles geklärt werden.

Aufgrund Ihrer Angaben beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Nach der gesetzlichen Regelung hat die Werkstatt Ihnen den entstandenen Schaden an der gebrochenen Konsole zu ersetzen, bzw., den Schaden zu beseitigen. Auch die Minderung des Werklohns ist hier denkbar.

In diesem Fall kommt es aber darauf an, was Sie vereinbart haben. Wie der zwischen Ihnen geschlossene Vertrag aussieht, kann mangels Informationen nicht beurteilt werden.

Bei Werkstätten ist jedoch verbreitet, dass der Auftragszettel einen Verweis auf die allgemeinen Geschäftsbedingungen beinhaltet, die auf der Rückseite aufgeführt sind oder im Geschäftslokal aus gehangen sind. Diese AGB werden dann Vertragsbestandteil. Hier kann die Haftung ausgeschlossen werden, soweit es sich nicht um ein grobes Verschulden handelt. Daher ist auch wichtig, wie der Schaden entstanden ist.

Sie sollten daher prüfen, ob ein solcher Haftungsausschluss vorliegt. Ist dies nicht der Fall, sollten Sie eine/n Kollegin/Kollegen vor Ort mit der Vertretung beauftragen. Denn mit Hilfe des Zeugen sollte es möglich sein, den Schaden an der Konsole der Werkstatt zuzuordnen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen ersten Eindruck der Rechtslage vermitteln.



Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Kerres
- Rechtsanwalt -

Nachfrage vom Fragesteller 03.08.2007 | 13:02

Es wurde kein Werkstattauftrag von mir unterschrieben. Ich habe nur den Wagen abgegeben. Eine Rechnung habe ich natürlich erhalten...

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 03.08.2007 | 14:05

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Nachfrage.

Wenn Sie schriftlich keinerlei Vertrag geschlossen haben, können die AGB dennoch Bestandteil des Vertrages geworden sein, wenn der Auftragnehmer (die Werkstatt) mündlich auf die AGB hingewiesen hat.

Ist dies nicht der Fall, so kann sich die Werkstatt nicht auf einen Haftungsausschluss berufen, und muss den Schaden ersetzen. In dem Fall sollten Sie die Werkstatt schriftlich dazu auffordern, den Mangel zu beseitigen (ich kann nicht beurteilen ob der Schaden reparabel ist) oder einen angemessenen Betrag X als Minderung an Sie zu bezahlen. Hierzu sollten Sie eine Frist setzen (etwa 14 – 21 Tage). Weigert sich die Werkstatt dann weiterhin, oder ist gar keine Einigung zu erzielen, sollten Sie eine/n Kollegen/Kollegin vor Ort mit dem Fall betrauen.

Sollten Sie noch weitere Fragen haben, stehe auch ich Ihnen gerne unter den angegebenen Kontaktdaten zur Verfügung. Ich weise jedoch darauf hin, dass durch weitere Beratung oder Vertretung auch weitere Kosten entstehen.

Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Kerres
- Rechtsanwalt -

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