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Mitgliedsbeitrag Studentenverbindung

21.08.2010 21:54 |
Preis: ***,00 € |

Vereinsrecht


Ich bin noch Mitglied einer Studentenverbindung. Im Jahr 2009 wurde ein Extrabeitrag von 250€ zum bereits bestehenden Beitrag von 2009 erhoben. 2010 wurde nochmals jener Extrabeitrag erhoben. Da ich zu diesem Zeitpunkt gerade ein Haus kaufte und ich mir bewusst wurde, eigentlich seit 10 Jahren Beitrag bezahlt zu haben, ohne irgendeine Aktivität ausgeübt zu haben, zahlte ich erst mal keinen Beiträge mehr. Außerdem kann man nicht mehr von einer Deckung von offiziellen Verbindungsinteressen und meinen Interessen ausgehen. Nach einigen unpersönlichen Anschreiben kommt jetzt das Schreiben vom Rechtsanwalt, dass ich 602,19€ bezahlen soll. Ansonsten werden gerichtlich Schritte gegen mich eingeleitet. Den Extrabeitrag haben die (wegen rechtlicher Basis??) offensichtlich abgeschrieben.
Die Verbindung habe ich bereits gekündigt. So richtig kann ich mich auch nicht erinnern, da was unterschrieben zu haben. Jede Studentenverbindung hat einen Hausverein, bei dem man nach dem Studentensein Mitglied wird. Ist dieser Automatismus gerechtfertigt? Auf jeden Fall finde ich es richtig arm, dass sich keiner bei mir persönlich meldet und mich nach den Gründen fragt. Jetzt zeigt es sich erst richtig, dass die nur mein Geld wollen. Ich bin richtig enttäuscht. Offensichtlich wollen die es nicht bei meinem Rauswurf belassen. Habe ich eine Chance vor Gericht?
Um meine Enttäuschung noch größer werden zu lassen, um das dann publizistisch eventuell auszuschlachten, will ich die Verbindung auch das Gericht anrufen lassen. Wenn ein Brief vom Gericht kommt, werde ich wahrscheinlich kapitulieren. Was muss ich da noch an Kosten erwarten?

Sehr geehrter Fragesteller,

haben Sie zunächst vielen Dank für Ihre Anfrage.

Ob der automatische Übergang in den Ehemaligenverein nach der aktiven Mitgliedschaft rechtens war, spielt nach meinem Ermessen keine Rolle. Sie haben in der Zwischenzeit durch die mehrjährigen, vorbehaltslosen Beitragszahlungen die Mitgliedschaft jedenfalls bestätigt, so dass mit einem gerichtlichen Obsiegen des Vereins zumindest gerechnet werden müsste.

Ob der Sonderbeitrag erhoben werden konnte, richtet sich nach der Vereinssatzung, die mir nicht bekannt ist.

Die Kosten der Einleitung eines gerichtlichen Verfahrens hängen davon ab, ob in den EUR 602 bereits Rechtsverfolgungskosten enthalten sind:

Ist dies der Fall, ist von einem Streitwert von bis zu EUR 600 auszugehen und die für die Klageerhebung anfallende Rechtsanwaltsgebühr wäre zur Hälfte auf die vorgerichtlichen Kosten anzurechnen. Dies würde (ein sofortiges Anerkenntnis der Forderung unterstellt) zu zusätzlichen Kosten in Höhe von EUR 76 führen.

Sind noch keine vorgerichtlichen Kosten geltend gemacht worden und der Streitwert daher mit EUR 602 anzusetzen (die vorgerichtlichen Anwaltskosten sind als Nebenforderung für die Berechnung des Streitwerts nicht zu berücksichtigen) so würden zusätzliche Kosten in Höhe von EUR 166 entstehen.

Bitte bemühen Sie bei Unklarheiten die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen
Rechtsanwalt

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