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Mitgliedsbeitrag (Kampf-)Sportverein

| 22.03.2021 08:19 |
Preis: ***,00 € |

Vereinsrecht


Beantwortet von


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin Mitglied in einem Kampfsportverein, inkl. entsprechender Satzung etc. Mein monatlicher Beitrag setzt sich zusammen aus:

Grundgebühr pro Woche = 9 EUR
sog. BASIC Paket (Übungen an 2 Tagen pro Woche) = 5 EUR

In Summe sind das 56 EUR / Monat. Diese zahle ich nun seit Schließung des Vereins im November, also bisher 280 EUR für nichts und wieder nichts. Der Verein bietet zwar einen Onlinestundenplan an, aber dieser ersetzt natürlich in keinster Weise das reguläre Training. Über eine Pausierung der Beiträge habe ich bereits mit dem Verein gesprochen - das ist nicht möglich. Nun weiß ich auch, dass Vereine gesondert von z.B. Fitnessstudios betrachtet werden, da diese keine wirtschaftlichen Interessen verfolgen.

Nun stellt sich mir aber dennoch die Frage: ist man dem wirklich ausgeliefert? Ich habe meine Mitgliedschaft bereits gekündigt, diese läuft allerdings noch bis August 2021 (6 Monate Kündigungsfrist).

Vielleicht haben Sie hier doch einen rechtlichen Rat, ob man sich zumindest die 5 EUR für das BASIC Paket sparen könnte.

Vielen Dank vorab für Ihre Rückmeldung!

Einsatz editiert am 22.03.2021 12:17:17

22.03.2021 | 14:59

Antwort

von


(526)
Hauptstraße 3
64665 Alsbach-Hähnlein
Tel: 06257-506060
Web: http://www.kanzlei-diefenbach.de
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Sehr geehrter Fragesteller,

ich beantworte Ihre Frage gerne wie folgt:

Ich sehe leider wenig Möglichkeiten, hier noch etwas zurückzuerhalten/nicht zu bezahlen.

Wie Sie schon richtig erkannt haben, gilt die übliche zivilrechtliche Betrachtung für Vereine nicht ohne weiteres. Üblicherweise wäre es so, dass die Mitgliedschaft in einem Fitnesstudio über die Regeln der Unmöglichkeit zurückbehalten werden können, die Fitnesstudios reden oft vom "Vertrag stillegen." Diese sind aber reine wirtschaftliche Unternehmen, mit denen man einen Vertrag schließt.
Anders ist es bei Vereinen, bei denen man den Mitgliedsbeitrag nicht für eine dem Beitrag entsprechende äquivalente Leistung zahlt, sondern man zahlt zur Förderung des Vereinszwecks. Hinzu kommt hier, dass der Verein ja sogar online Stunden anbietet, was auch die Möglichkeit der Argumentation, die Geschäftsgrundlage sei weggefallen, nicht eröffnet. Grundsätzlich können Sie ja trainieren, wenn auch zu hause.

Ich bedauere, Ihnen keine günstigere Auskunft geben zu können, verbleibe aber mit freundlichen Grüßen.

Draudt
Rechtsanwältin


Bewertung des Fragestellers 22.03.2021 | 15:12

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