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Mitarbeiterin gekündigt; Resturlaub; Krankschreibung

06.05.2020 14:14 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Ich bin schwerbehindert und beschäftige mehrere Pflegekräfte in 24 Stunden Schichten in meinem Haushalt. Die Kosten für die Pflege werden von der Pflegekasse sowie dem Sozialamt gertragen. Jetzt habe ich eine Mitarbeiterin fristgerecht zum 31.05.2020 gekündigt weil die persönliche Ebene gestört ist. Für den laufenden Monat habe ich sie von den geplanten Diensten freigestellt und Urlaubstage verrechnet. Nun lässt die Mitarbeiterin sich für die im Dienstplan eingetragenen Tage jeweils krankschreiben um die Urlaubstage zusätzlich ausgezahlt zu bekommen. Im Mai waren 6 Dienste geplant. Wie verhalte ich mich richtig?

MfG
Kevin Reimers

06.05.2020 | 14:42

Antwort

von


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Guten Tag,
ich möchte Ihre Anfrage auf der Grundlage der von Ihnen dazu mitgeteilten Informationen wie folgt beantworten:

Grundsätzlich können Sie den noch offenen Urlaub nicht gewähren an Tagen, zu denen die Mitarbeiterin krankgeschrieben ist.

Grundsätzlich ist die Mitarbeiterin verpflichtet, eine entsprechende ärztliche Bescheinigung beizubringen, aus der sich die von einem Arzt attestierte Arbeitsunfähigkeit ergibt.

Haben Sie begründete Zweifel daran, dass Arbeitsunfähigkeit tatsächlich gegeben ist, zweifeln Sie also die Seriosität der ärztlichen Bescheinigung an, können Sie die Bescheinigung mit der Begründung zurückweisen, dass es sich um eine Gefälligkeitsbescheinigung handele.

Konsequenterweise kündigen Sie dann das Arbeitsverhältnis fristlos wegen Krankfeiern.
Es obliegt dann der AN, die Wirksamkeit dieser Kündigung vor dem Arbeitsgericht anzufechten.
In dem Verfahren wird dann Beweis erhoben über die Frage, ob tatsächlich Arbeitsunfähigkeit vorgelegen hat oder nicht.

Da im arbeitsgerichtlichen Verfahren grundsätzlich jede Partei ihre Kosten selber trägt, vgl. § 12a ArbGG , riskieren Sie nicht sehr viel.
Selbst dann, wenn Sie verlieren sollten, müssten Sie das austehende Gehalt nachzahlen und ständen sich damit genauso, wie Sie jetzt stehen.

Die Gerichtskosten lasse ich jetzt mal außen vor, die spielen angesichts der im Raum stehenden Forderung wohl keine große Rolle.

Sollten Sie diesen Weg nicht gehen wollen, bleibt nur die Abgeltung der Urlaubstage und Gehaltszahlung bis Ende Mai.

Mit freundlichen Grüßen


ANTWORT VON

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