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Mitarbeiter hat Fimenwagen beschädigt > Geld einfordern als Schadensersatz


05.11.2015 11:55 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von

Rechtsanwalt Alexander Busch



Hallo,
unser Firmen-KfZ (Vollkasko) wurde über längere Zeit an einen inzwischen ehemaligen Mitarbeiter/Firmenmitinhaber bis zur Leasingrückgabe überlassen. Das KfZ bekamen wir kurz vorher sehr beschädigt zurück, wir versuchten noch über eine vertragsfremde Werkstatt schlimme Schäden ausbessern zu lassen, leider erfolglos. Bei der Rückgabe des KfZ wurden viele weitere Schäden aufgelistet und als Minderwert verrechnet. Der Mitarbeiter der das KfZ fuhr behauptete, er wüsste nichts von diesen Schäden (diese waren aber alle offensichtlich) und weist die Schuld von sich, möchte also nicht die entstandenen Kosten zahlen. Leider gibt es keinen Vertrag o.ä. (nur mündlich), auf dem steht, dass er das KfZ auf begrenzte Zeit zur Nutzung erhalten hatte. Es gibt lediglich Zeugen, die bezeugen können (und Blitzer-Bescheide mit Fotos), dass er (und ein Bekannter von ihm) das KfZ länger fuhr. Dieser hatte uns schriftlich geraten, man solle das KfZ am besten zu Schrott fahren, diesen Vorschlag beachteten wir nicht! Scheinbar hatte er das Fahrzeug auch schon in einer vertragsfremden Werkstatt, um etwas reparieren zu lassen und das KfZ schätzen zu lassen (nicht angegebener Unfall). Den fälligen Service ließ er auch unbeachtet (Minderwert!). Es geht um ca. 10.000€.

Wie kann ich nun gegen den Fahrer vorgehen, um das Geld sicher zu bekommen, ohne, dass er alles abstreitet?

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Eine "sichere" variante gibt es nicht. Mangels Vertrag haben Sie leider auch keine brauchbare Rechtsgrundlage, da es eben keine Vereinbarung darüber gibt, wie Beschädigungen und Wertminderungen gehandhabt werden.

In einem ersten Schritt sind Sie allein in der Verpflichtung zu beweisen, dass der fragliche Mitarbeiter sämtliche Beschädigungen verursacht hat. Gelingt Ihnen das, so können Sie auf der Basis der von der Rechtsprechung entwickelten grundsätze eine Teilerstattung geltend machen.

Hierbei gilt jedoch, dass bei Beschädigungen ohne Verschulden oder bei Vorliegen nur leichter Fahrlässigkeit des Arbeitnehmers der Arbeitgeber den Ersatz zu zahlen hat. Bei mittlerer Fahrlässigkeit haften Arbeitgeber und Arbeitnehmer anteilig, bei grober Fahrlässigkeit und Vorsatz haftet der Arbeitnehmer allein.

Dann wäre aber weiterhin noch zu untersuchen, ob die Schäden bei der privaten oder betrieblichen Nutzung eingetreten sind, weil auch dies Auswirkungen auf die Haftungsfrage hat. Sie sehen, "Sicherheit" gibt es in Ihrer Konstellation leider nicht.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 06.11.2015 | 08:34

Hallo,

soweit war ich leider auch vorher schon, ohne einen Einsatz angeboten zu haben. Dies beantwortet leider nicht meine Frage und hilft mir nicht weiter. Der Schaden ist bei privaten Fahrten entstanden und es sind grob fahrlässige Schäden. Sie haben doch gar nichts mit Schadensersätzen zu tun? Ich habe nicht nach Sicherheit gefragt, sondern was ich machen muss, um das Geld zu bekommen bzw. den Fahrer dazu zu bringen zu zahlen. Ich möchte wissen, wie ich gegen Ihn vorgehen kann.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 06.11.2015 | 12:10

Das "Wie" ist doch formal völlig klar- Wenn Sie diese Umstände tatsächlich zweifelsfrei beweisen können, dann fordern Sie den ehemaligen Mitarbeiter zuerst außergerichtlich zur Zahlung auf. Bleibt dies erfolglos, so müssen Sie den Klageweg beschreiten. Und doch, es geht um Schadenersatz. Wenn das Unternehmen an das Leasingunternehmen einen Minderwertausgleich zahlen muss, so entsteht ihm ein Schaden, der vom Mitarbeiter ggf ersetzt werden muss.

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