Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Bewertungen
505.507
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Mitarbeit der Ehefrau

15.02.2011 17:04 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Steffan Schwerin


Verheiratete Studenten, beide Ausländer, gemeinsames Kind, (2-3 Jahre alt).
Die Ehefrau verlangt, dass der Ehemann alleine Geld verdient, selbst wenn er das Studienziel dadurch nicht erreicht. Muss die Ehefrau nichts finanziell beisteuern oder wenn ja, bis zu welchem Anteil?

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten

Sehr geehrte(r) Fragesteller(in)

die von Ihnen gestellten Fragen beantworte ich unter Berücksichtigung des geschilderten Sachverhaltes sowie Ihres Einsatzes wie folgt:

Sie schreiben, dass es sich bei dem Ehepaar um Ausländer handelt. Es kommt also darauf an, welcher Region und auch Religion das Ehepaar zuzuordnen ist.

Ggf. sehen die Traditionen vor, dass nur der Ehemann arbeitet und somit finanziell für die Familie sorgt.

Mit modernen Denkweisen hätte dies absolut nichts zu tun, aber es soll Kreise geben, in denen das noch so gehandhabt wird.

Ansonsten sind rein rechtlich (nach deutschem Recht) in einer Ehe beide Partner für das Wohlergehen und die Versorgung verantwortlich, § 1353 BGB.

Die Ehefrau und Mutter hat aber auch das Recht, das Kind bis zur Vollendung des 3. Lebensjahres zu betreuen.

Zumindest im Trennungsfall hätte eine nicht verheiratete Mutter einen Anspruch auf Betreuungsunterhalt nach § 1615 l BGB allein dafür, dass sie sich um das Kind kümmert.

§ 1356 BGB regelt dazu, dass beide Ehegatten berechtigt sind, einer Arbeit nachzugehen. Das heißt aber auch, dass sie nicht verpflichtet sind.

Im folgenden Fall kann der Mann von der Frau rechtlich nicht verlangen, dass sie auch arbeiten geht.

Er hat aber sicher andere Möglichkeiten, sie davon zu überzeugen, dies nach Abschluss der Betreuung des Kindes, doch zu tun.

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 65539 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Die Antwort kam schnell und war verständlich. ...
FRAGESTELLER
4,2/5,0
Schnelle Antwort mit Verweis auf gültige Rechtsnormen und entsprechenfe Handlungsempfehlung. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
die antwort war gut. ...
FRAGESTELLER