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Mit welchem Strafmaß muss ich bei Unterschlagung rechnen?

| 10.04.2006 17:01 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Aus einer finanziellen Notlage heraus bin ich leider Wettsucht verfallen. Das dazu benötigte Geld habe ich aus der Firma in der ich angestellt bin in einen Zeitraum von etwa 6 Monaten unterschlagen es handelt sich um etwa 10000 Euro. Mit welchem Strafmaß muß ich rechnen, wie finde ich am besten einen Anwalt der sich damit auskennt.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich im Rahmen dieser Erstberatung wie folgt beantworten:

I. Die Bestimmung des Strafmaßes ist grundsätzlich Aufgabe des Tatrichters. Entscheidend ist dabei insbesondere der Eindruck, den man von Ihnen und der Tat in der Hauptverhandlung gewinnen wird. Deshalb kann vorab nur eine Prognose gewagt werden.
In Ihrem Fall kommt eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe in Betracht, wobei eine Freiheitsstrafe aller Voraussicht nach zur Bewährung ausgesetzt werden würde. (Jedenfalls dann, wenn Sie Ersttäter sind.)

II. Für eine Verteidigung können Sie sich an einen Rechtsanwalt in Ihrer Nähe wenden, der sich im Strafrecht auskennt und der mit Suchtproblematiken vertraut ist.
Alternativ stehe auch ich insoweit gerne zur Verfügung, da ich im Strafrecht tätig bin und mich u.a. mit Fragen der Schuldfähigkeit auseinandersetze.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen
Stephan André Schmidt, LL.M.
Rechtsanwalt

Rückfrage vom Fragesteller 11.04.2006 | 09:41

Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort - ja ich bin nicht vorbestraft - ist eine Selbstanzeige hier günstig oder wie geht man vor ??

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 11.04.2006 | 10:02

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Nachfrage möchte ich wie folgt beantworten:

Eine „Selbstanzeige“ sollte nur durch einen Verteidiger vorgenommen werden. Zeigen Sie sich selbst ohne anwaltliche Beratung und Unterstützung an, dann sind Sie den Fragen der Ermittlungsbehörden im Grunde schutzlos ausgeliefert. Dies kann für Sie nur nachteilig sein.

Die Reihenfolge ist also zweckmäßigerweise die, zunächst einen Verteidiger aufzusuchen und dann ggf. sich selbst anzuzeigen.

Mit freundlichen Grüßen
Stephan André Schmidt, LL.M.
Rechtsanwalt

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