Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
484.392
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Mit 'handgemacht' werben...


19.11.2012 21:09 |
Preis: ***,00 € |

Wirtschaftsrecht, Bankrecht, Wettbewerbsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Dr. Danjel-Philippe Newerla



Wir stellen handgemachte Kleidung her. Nun wollen wir ca 50% eines Artikels maschinell und den Rest handgefertigt herstellen. Unsere Frage ist, ob es denn zulässig ist, wenn wir nach wie vor mit "handgefertigt" oder "handgemacht" werben würden. Gibt es hier Vorgaben?

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage .
Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:

Sofern wie in Ihrem Beispiel ca. 50% maschinell gefertigt sind, dürften Sie es leider nicht als „handgemacht" bezeichnen.

Dieses könnte nämlich als irreführende Angabe/Werbung ausgelegt und somit wettbewerbswidrig sein.

Die Folge könnte eine Abmahnung und sogar Schadensersatzansprüche durch die Konkurrenz sein.

Sie müssten schon wahrheitsgemäße Angaben machen. Sofern ca. 50 maschinell gefertigt sind, also auch „nur" ca. 50 % handgemacht, müßten Sie dieses auch grundsätzlich so angeben.

Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!

Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.


Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Montagabend!

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste


Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 19.11.2012 | 22:36

Guten Abend Herr Newerla,

vielen Dank für die Beratung.

Würde denn ein Zusatz wie "überwiegend" handgefertigt ausreichen? Natürlich unter der Voraussetzung, dass es auch wirklich überwiegend handgefertigt produziert wird?

Vielen Dank

Sebastian Protzel

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 19.11.2012 | 23:29

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für den Nachtrag.

Dieses wäre grundsätzlich möglich, sofern Sie die Waren nachweisbar überwiegend in Handarbeit (also mindestens 51%) herstellen.

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste


Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 61064 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
4,6/5,0
Mein Erstnutzer-Eindruck : kompetent und schnell - unbedingt weiterzuempfehlen. Eine der sinnvollsten Internetseiten die ich kenne. ...
FRAGESTELLER
4,6/5,0
Unsere Fragen wurden konkret beantwortet. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Hat uns sehr geholfen Können so mit guten Voraussetzungen im einem Rechtsstreit gehen. Vielen Dank und gerne wieder Sehr zu empfehlen ...
FRAGESTELLER