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Mit Cannabis erwischt

31.08.2018 20:23 |
Preis: 47,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Ralf Hauser, LL.M.


Ein freundliches Hallo Frau/ Herr RA / RAin


Mein Sohn (18) wurde vorhin von der Polizei in Nürnberg mit 1,5 Gramm Cannabis erwischt.

Er war mit dem Fahrrad unterwegs. Urinprobe Wischtest Bluttest wurden nicht gemacht.

Mein Sohn rief mich aufgeregt an und ich sagte zu ihm, daß er mir den Polizisten ans Telefon geben soll.

Dem Polizisten habe ich dann gesagt, daß ich die Mutter von dem Jungen bin. Gesagt habe ich auch zu ihm, daß die 1,5 Gramm Cannabis mir gehören und nicht meinem Sohn.
.
Ich habe es aus dem Grund auf mich genommen, weil ich schwer krank bin und deswegen die Rezeptfreigabe für Dronabinol (Cannabisöl) habe.
Ich wollte mit der Aussage, es gehöre mir einfach nur meinen Jungen vor evtl. Führerscheinentzug/ MPU etc. schützen.

Mein Junge rief mich danach an und sagte, daß jetzt wir beide eine Anzeige bekommen. Der Polizist sagte, daß ich es mit meiner Aussage nur noch schlimmer gemacht habe. Ich hatte große Panik um meinen Jungen.


Kann ich die Aussage revidieren (Zeugnisverweigerungsrecht) weil es sich um mein eigenes Kind handelt. Oder kann ich deswegen jetzt auch bestraft werden

Droht mir eine MPU obwohl ich die Rezeptfreigabe vorweisen kann und nachweislich seit längerer Zeit gar nicht Auto fahren kann? Droht dem Jungen eine MPU?



Ich weiß nicht, was ich machen soll wenn ich eine Anzeige bekomme. Ich könnte nicht einmal wegen meinem schlechten Gesundheitszustand (Pflegegrad 3) zu Gericht.

Bitte sagen Sie mir, wie ich mich verhalten soll und was uns drohen kann. Ich habe echt Schiss

Herzlichen Dank an Sie!

Ein Gruß










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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Ihrem Sohn droht keine Strafe, weil 1,5 Gramm Cannabis eine geringe Menge darstellen. Diese liegt in Bayern bis 6 Gramm vor. Bei einer geringen Menge wird regelmäßig gem. §§ 29 Abs. 5, 31 BtMG von der Strafverfolgung abgesehen. Ihr Sohn müßte sich aber dahingehend einlassen, dass die 1,5 Gramm zum Eigenverbrauch sind. Nur dann liegen die Voraussetzungen für das Absehen von Strafverfolgung vor.

Sie sollten unbedingt Ihre Aussage, dass das Cannabis Ihnen gehört widerrufen. Teilen Sie mit, dass Sie schwer erkrankt sind und das die Aussage eine Kurzschlußreaktion war. Vermutlich wird gegen Sie ein Verfahren wegen versuchter Strafvereitlung eingeleitet. Mit dieser Aussage haben Sie aber gute Chancen, dass das Verfahren eingestellt wird.

Sinnvoll wäre auf jeden Fall, Einsicht in die Ermittlungsakte zu beantragen, um zu prüfen, wie sich Ihr Sohn vor Ort eingelassen hat und was im Bericht der Polizei steht.

Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Ralf Hauser, LL.M.
Rechtsanwalt

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