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Missbrauch eines Inernet-Zugangs Versandhaus


23.08.2006 12:21 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Martin Kämpf



Ein erwachsener Verwanter mit gleichem Nachnamen hat seine Anwesenheit in meiner Wohnung genutzt, sich meine Zugangsdaten zu einem Versandhaus zu beschaffen.

Später hat er dann ohne mein Wissen meine Adresse bei dem Versandhaus online auf seine eigene Adresse umgestellt und dann auf meinen Namen Waren im Wert von ca. 1.000 Euro auf Raten gekauft.
Die Waren wurden dann an ihn ausgeliefert. Die Raten werden von ihm nicht bezahlt. Das Versandhaus verlangt die Ratenzahlungen von mir.

Frage 1 : Welcher Straftatbestand durch meinen Verwanten liegt vor ?
Frage 2 : Bin ich rechtlich für den Kauf und die Ratenzahlung verantwortlich ?
Frage 3 : Wenn ich verantwortlich bin habe ich dann das Recht, die Ware "sicherzustellen" und an mich zu nehmen ?

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Sehr geehrte Fragestellerin, sehr geehrter Fragesteller,

auf Grundlage des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes möchte ich Ihre Frage wie folgt beantworten.

Zu 1) Das Verhalten Ihres Verwandten ist strafrechtlich als Betrug einzuordnen.
Zu 2) Da Sie den Kaufvertrag mit dem Versandhaus nicht persönlich schlossen und Ihr Verwandter wohl nicht als Ihr bevollmächtigter Vertreter handelte, ist ein Kaufvertrag mit Ihnen nicht zustande gekommen. Allerdings erscheint diesseits äußerst fraglich, ob bzw. inwiefern Sie dies auch beweisen können.
Zu 3) Sollten Sie beabsichtigen, strafrechtliche Schritte (Anzeige) gegen Ihren Verwandten in die Wege zu leiten, sollten Sie den Gegenstand bei Ihrem Verwandten belassen

Ich hoffe, Ihnen einen ersten Überblick ermöglicht zu haben und stehe für Ergänzungen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion sowie ggf. für die weitere Wahrnehmung Ihrer Interessen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Kämpf
Rechtsanwalt

Fon 089/ 22843355
Fax 089/ 22843356

info@kanzlei-kaempf.net
www.kanzlei-kaempf.net
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