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Minusstunden: Arbeitszeitkonto

14.04.2021 09:44 |
Preis: 35,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


Die Frage betrifft mein Arbeitszeitkonto. Ich arbeite im öffentlichen Dienst (TVÖD).
Aufgrund von Corona haben meine Bürokollegin und ich letztes Jahr im März und April abwechselnd eine Woche Dienst und eine Woche zu Hause bleiben müssen (1 Person im Büro). Der Vorgesetzte meinte mündlich, wir sollen unsere Resturlaubstage für diese „Corona-Zuhause-Bleib-Zeit" aufbrauchen (ich habe meinen Urlaub im Vorjahr genutzt; keiner übrig) oder uns einfach krankschreiben lassen. Das hat teilweise funktioniert, jedoch habe ich eine Woche mit Minusstunden daheim bleiben müssen (da es anders nicht ging).
Aufgrund von Fehlmanagement und Ausbleiben von (Mehr)arbeit war es mir nicht möglich, die Minusstunden bisher abzubauen.
Nun meine Frage: Bin ich in der Pflicht die Überstunden aufzuholen bzw. Urlaub als Ausgleich zu verwenden oder sogar mit dem Gehalt verrechnen zu lassen?


Einsatz editiert am 14.04.2021 10:18:53
14.04.2021 | 11:18

Antwort

von


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Sehr geehrte Fragestellerin,

wenn der Arbeitgeber selbst, so war es hier nach Ihren Angaben, Minusstunden anordnet, so muss er diese auch vergüten.

Es ist nicht das Problem des Arbeitnehmers, wenn nicht genug Arbeit vorhanden ist.

Sie sind nur verpflichtet, Ihre Arbeitskraft gem. den arbeitsvertraglichen Vereinbarungen anzubieten.

Diese Minusstunden sind rechtswidrig und dürfen daher auch nicht mit Urlaub oder Überstunden verrechnet werden.

Beantragen Sie die diesbezügliche Bereinigung Ihres Zeitkontos.

Weigert sich der AG, sollten Sie Klage beim Arbeitsgericht einreichen.

Mit freundlichen Grüßen
Andreas Wilke

Rechtsanwalt


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