Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Mietwohnung Stellfläche und Katzenhaltung

08.03.2017 10:04 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


Ich wurde vom Vermieter als einzige Mieterin aufgefordert, die allgemein genutzte Fläche zu räumen und in einem Anschreiben abgemahnt. Ich sei die einzige Mieterin, die den Platz mit privaten Dingen (hinter dem Autostellplatz in der Tiefgarage) , im Flur vor der Haustür mit Schuhen und gelegentlich ein Karton, wenn ich eine Lieferung erhalten habe, benutzt. Neulich wollte ich den Kindersitz meines Kindes in den Keller befördern und hatte ihn deswegen vorübergehend vor der Tür stehen. Es stimmt jedoch nicht, dass ich die einzige bin (bzw war, es ist jetzt alles weg von mir). Jeder Mieter hat hinter seinem Auto Dinge stehen, einer hat drei Kinderwagen in der allgemeinen Tiefgararge und diverse Fahrräder dort stehen und auch das ist nicht erlaubt, denn es gibt einen Fahrradkeller, und einige haben Schuhe und sogar ganze Pflanzen zum überwintern vor der Tür. Ich habe nun von mir alles sofort weg geräumt, jedoch gibt es eine Handhabe gegen diese Diskriminierung? Ich bin die einzige alleinstehende Frau mit Kind in dem Haus und ich habe eher den Eindruck, es geht darum. Ferner habe ich zwei Katzen, der Haltung wurde mündlich zugestimmt und im Mietvertrag ist nur die Hundehaltung ausgeschlossen, die Freigang haben. Wenn nun jedoch ein Mieter die Tür des Wohnhauses auf macht und ich bin nicht da , haben die sich wohl gelegentlich im Flur aufgehalten. Das soll ich nun unterbinden. Wie ist hier die Rechtslage? Wenn ich sie wieder einsperren muss, werden sie die ganze Wohnung verunstalten.

08.03.2017 | 12:27

Antwort

von


(2285)
Damm 2
26135 Oldenburg
Tel: 0441 26726
Web: http://www.rechtsanwalt-bohle.de
E-Mail:
Diesen Anwalt zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen

Sehr geehrte Ratsuchende,


hinsichtlich der Abmahnung ("Stellfläche") sollten Sie schriftlich Widerspruch einlegen und diesen so begründen, wie Sie es hier getan haben. Denn wenn es ständige Übung im Haus ist, Sachen dort zu lagern, können Sie nicht abgemahnt werden, wobei das kurzfristige Abstellen (Kindersitz) nicht abmahnfähig ist.

Dagegen önnen und sollten Sie also vorgehen.




Anders sieht es bei den Katzen aus:

Die Genehmigung wurde nur für das Mietobjekt erteilt. Dann aber haben die Katzen im Hausflur nichts zu suchen, so dass Sie sich dort eine andere Lösung einfallen lassen müssen - denn eine mögliche Untersagung des Vermieters wäre dann insoweit rechtens.

Dabei spielt es auch keine Rolle, dass andere Personen die Tür offen lassen; Sie sind als Tierhalter in der Verantwortung.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle, Oldenburg


Rückfrage vom Fragesteller 08.03.2017 | 14:51

Hallo und vielen Dank für Ihre Beantwortung!

Können Sie mir sagen, wer in der Beweispflicht ist, was die Katzen wirklich verursacht haben. Muss ich nachweisen, dass sie nichts machen oder muss er nachweisen, wo sie störten. Er hat nur allgemein geschrieben, dass es Beschwerden gab. Bzw habe ich ein Anrecht zu erfahren, wer sich beschwert hat?

Ich würde nämlich nun gerne erst mal testen, wenn ich sie nachts raus lasse und morgens rein, ob sich die Beschwerde damit nicht erledigt.

zur Allgemeinen Fläche: Habe ich nicht mehr in der Hand als der Abmahnung zu widersprechen? Dass er mich offen diskriminiert, die anderen Mieter nicht anschreibt und behauptet, ich wäre die einzige, die die allgemeine Fläche nutzt? Das war eine klare Lüge und ich habe gestern Fotos von den anderen Stellflächen gemacht.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 08.03.2017 | 21:56

Sehr geehrte Ratsuchende,


er kann die Genehmigung einfach widerrufen; im gerichtlichen Streitfall müsste er den Beweis führen, aber eben erst dann. Ein Anrecht auf vorherige Namensnennung haben Sie nicht.


Bei einer Abmahnung haben Sie die genannte Möglichkeit des Widerspruches.

Daneben könnten Sie eine zusätzliche Unterlassungsklage führen, wenn die Unwahrheit behauptet wird. Sofern er allerdings es nur Ihnen gegenüber behauptet, wird die Klage erfolglos sein. Belassen Sie es daher lieber beim Widerspruch.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle, Oldenburg

ANTWORT VON

(2285)

Damm 2
26135 Oldenburg
Tel: 0441 26726
Web: http://www.rechtsanwalt-bohle.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Arbeitsrecht, Familienrecht, Zivilrecht, Baurecht, Miet und Pachtrecht
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,7 von 5 Sternen
(basierend auf 89436 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ich fühle mich sehr gut beraten. Schnell, freundlich, kompetent . ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Sehr gute Anwältin habe schon ein Anwalt der sehr gut auch sehr schnell ist. Es ist schlimm wie sehr die Eltern und nicht die Kinder in Vordergrund stehen. Will hoffen obwohl ich nicht der Vater das Kind zurück bekommen kann.der ... ...
FRAGESTELLER
4,6/5,0
Vielen Dank ...
FRAGESTELLER