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Mietwagen im Ausland storniert - trotzdem voller Betrag abgebucht

| 29.10.2008 16:49 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Guten Tag,

folgender Sachverhalt:

Am 10.09. habe ich einen Mietwagen online bei einer isländischen Autovermietung gebucht. Diese Buchung habe ich dann am 11.09. storniert. Die Stornierung habe ich mir telefonisch bestätigen lassen. Dennoch buchte die Mietwagenfirma den vollen Mietpreis von meinem Kreditkartenkonto ab (ca. 330 Euro).
Ich habe dann nochmals am 15.09. angerufen, wo mir die schnellstmögliche Rückzahlung des Betrages zugesichert wurde. Schriftlich bzw. per Mail wurde mir die Stornierung trotz meiner Aufforderung allerdings NICHT bestätigt.
Seither habe ich nichts mehr von der Firma gehört, E-Mails und Anrufe wurden nicht beantwortet bzw. entgegengenommen.
Meine Kreditkartenfirma, wo ich die Buchung reklamiert hatte, sagt, dass die Chancen, das Geld zurückzubekommen, sehr gering sind (wie generell bei allen Mietwagenfirmen).

Ich habe lediglich meine Kreditkartennummer bei der Onlinebuchung angegeben. Ich habe nichts unterschrieben und keinen Wagen von der Firma bekommen (da ja storniert).

Frage: Was kann ich tun bzw. wie müsste ich vorgehen, um diese Firma zivilrechtlich zu belangen (letztlich will ich eben mein Geld für eine nichterbrachte Leistung zurück!)? Welche Kosten kommen auf mich zu?

Und wie hoch wären die Erfolgschancen - da die Firma ja auf Island sitzt?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Fragen beantworte ich auf der Grundlage Ihrer Informationen wie folgt:

1. Sie könnten die Gesellschaft an ihrem Sitz in Island auf Rückzahlung verklagen. Hierzu und wegen der Kosten, die eine solche Klage verursacht, sollten Sie Kontakt zu einem isländischen Rechtsanwalt aufnehmen. Adressen von deutschsprachigen Rechtsanwälten erhalten Sie von der Deutschen Botschaft in Reykjavik.Der Umstand, dass Sie eine isländische Gesellschaft verklagen müssten hat keinen Einfluss auf die Erfolgsaussichten der Rechtsverfolgung. Die Erfolgsaussichten sind rechtlich gut, da Sie einen Aufhebungsvertrag geschlossen haben, so dass die ohne Rechtsgrund erfolgte Zahlung zurückgegeben werden muss.

2. Sie können sich diesen etwas umständlichen Weg aber möglicherweise sparen. Da Sie weder einen Beleg unterschrieben noch eine Geheimnummer verwendet haben, dürften die Voraussetzung zur Belastung Ihrer Kreditkarte nicht vorliegen. Wenn die Einwendungsfristen (finden Sie in Ihren Kreditkartenvertrag-AGB) noch nicht abgelaufen waren, als Sie die Belastung reklamierten, muss die Kreditkartenfirma den Betrag rückbelasten und sich selbst bei der Gesellschaft wieder holen, die dann gegebenenfalls Sie bei dem für Ihren Wohnort zuständigen Amtsgericht - angesichts der Stornierung mit wenig Erfolgsaussichten - verklagen muss. Diese Klage, deren Kosten der Verlierer des Rechtsstreits zu tragen hätte, birgt ein Kostenrisiko von rd. 400 Euro. Ich empfehle Ihnen daher, zunächst auf die Rückbelastung zu drängen.

Ich hoffe, dass Ihnen diese Informationen einen Überblick geben. Für Unklarheiten nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfrage-Funktion.

Bewertung des Fragestellers 29.10.2008 | 18:23

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