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Mietvertrag wirksam zustande gekommen ?

| 05.09.2012 10:15 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Ich habe mich um eine Wohnung beworben und die mündliche ( 23.8. ) und dann auch am 28.8. die schriftliche Zusage der Verwaltung erhalten ( "ich möchte Ihnen mitteilen, dass die Eigentümer dem Mietvertrag mit Ihnen zugestimmt haben.
Frau G wird sich diesbezüglich dann ab nächste Woche mit Ihnen in Verbindung setzenund den Mietvertrag zusenden.")
Zwei Tage später 30.8. kommt dann die Absage ( ich habe gerade versucht Sie telefonisch zu erreichen, weil ich es Ihnen persönlich mitteilen wollte.
Leider haben die Eigentümer die Zusage für die Anmietung der Wohnung Astr. 89 gerade zurückgezogen.
Es tut mir wirklich sehr leid Ihnen das mitteilen zu müssen. ")

Zwischenzeitlich habe ich alle anderen Wohnungen abgesagt .

Ist ein Mietvertrag wirksam zustande gekommen ?
Kann ich Schadensersatz verlangen ? ( evtl Maklerkosten für die neue Suche etc. , da mir jetzt ein ganzer Monat verloren geht ? )

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


- Ist ein Mietvertrag wirksam zustande gekommen ?


Ein Mietvertrag ist noch nicht zustande gekommen, da Ihnen kein von der Vermieterin unterschriebenes Exemplar zugesendet wurde.

Es liegt nur eine Zusicherung vor, dass man einen Mietvertrag abschließen wird.

Das reicht aber nicht aus, um einen Mietvertrag zu begründen.

- Kann ich Schadensersatz verlangen ? ( evtl Maklerkosten für die neue Suche etc. , da mir jetzt ein ganzer Monat verloren geht ? )

Man kann einen Schadensanspruch annehmen, da Sie im Vertrauen auf den zugesagten Abschluss des Vertrages sicherlich Mehrkosten hatten.

Für die abgesagten Wohnungen kann man keinen Schadensersatz herleiten.

Allerdings kann man vergebliche Aufwendungen ersetzt verlangen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Ulrike J. Schwerin, Rechtsanwältin

Rückfrage vom Fragesteller 05.09.2012 | 11:10

Sehr geehrte Frau Schwerin,

zunächst vielen Dank für die schnelle Antwort.

Die Frage ist aber welchen Schadensersatz kann ich geltend machen ?

Aufgrund der verbindlichen Zusage habe ich nun anstatt 5 Wochen nur noch 2 um eine Wohnung zu finden. Zudem seit Anfang der Woche einen Vollzeitjob. Eine Suche ist damit extrem aufwändig und ich muss wohl oder übel auf einen , in Berlin teuren Makler zurückgreifen. Die Kosten hierfür belaufen sich auf rund 1.350,00 € , hinzu kommen der Zeitaufwand und die Fahrtkosten.

Was kann ich im Rahmen eines Schadensersatzanspruches geltend machen ?

Vielen Dank vorab und freundliche Grüße aus Berlin

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 05.09.2012 | 11:21

Werter Fragesteller,

dies sind die vergeblichen bzw. zusätzlichen Aufwendungen, die Sie haben, weil der andere Mietvertrag trotz Zusage nicht zustande gekommen ist.

Insbesondere die Fahrtkosten und eine Pauschale für den Zeitaufwand kann man geltend machen.

Bei den Maklerkosten wird sich die Gegenseite sicher querstellen.

Es trifft Sie eine Schadensminderungspflicht. Sie müssen also versuchen, die Kosten so gering als möglich zu halten.

Wenn es aber gar nicht anders geht, muss ein mMakler beauftragt werden.

Wenn der Makler nur beauftragt wurde, weil es gar nicht anders ging, sind dessen Kosten auch als Schadensersatz geltend zu machen.

Mit freundlichen Grüßen

U.J. Schwerin
Rechtsanwältin

Bewertung des Fragestellers 05.09.2012 | 11:27

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