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Mietvertrag Verlängerung mündliche Absprache

21.06.2017 21:53 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe folgendes Problem und hoffe auf eine rechtlich, sichere Antwort:

-Kündigung der Wohnung fristgerecht zum 30.04.
-Umzug klappte nicht , dann Verlängerung um 3 Monate seitens der Vermieter
-dazu schriftl. Bestätigung durch Hausverwaltung als Vertreter erhalten ( mit Kündigungsbestätigung zum 31.07.17)
-neue Wohnung wird höchstwahrscheinlich nicht rechtzeitig fertig zum 31.07.
-mündliche Anfrage beim Vermieter ob wohnen bis 31.08. möglich, mündl,. Zusage aber nicht schriftlich so wie beim ersten mal (Hausverwaltung machte keine schriftl.oder mündl. Zusage)
-Wohnung wird nun doch fertig zum 31.07...(.ja es ist ein hin und her, ich habe aber auf den Baufortschritt keinen Einfluss)

Frage: muss ich mich daran halten bis zum 31.08.dort zu wohnen bzw. Miete zu zahlen oder gilt das mündliche nicht,für zwei Wohnungen zu zahlen ist mir zur Zeit bischen viel... - im Mietvertrag steht außerdem , dass bei allen Ergänzungen und Nebenabreden die Schriftform zu wahren ist

Vielen Dank für eine Antwort

21.06.2017 | 22:45

Antwort

von


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Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

die Schriftformklausel in einem Vertrag kann von den Vertragsparteien grundsätzlich auch einvernehmlich formlos (sogar stillschweigend) aufgehoben werden, mit der Folge, daß das mündlich Vereinbarte gilt. Nur wenn der Vertrag eine sog. „doppelte Schriftformklausel" enthält, also auch für die Aufhebung der Formabrede die Schriftform verlangt, sind mündliche Vereinbarungen vollständig unwirksam.

Sie sollten Ihren Mietvertrag daraufhin noch einmal prüfen. Wenn der Vertrag eine doppelte Schriftformklausel enthält, gilt das schriftlich Vereinbarte: Vertragsbeendigung zum 31.07.2017.

Sollte keine doppelte Schriftformklausel vorliegen, müßte Ihr Vermieter die mündliche Abrede „Verlängerung bis 31.08.2017") beweisen. Wenn er dafür keine Zeugen hat, können Sie sich auf das schriftlich Vereinbarte berufen („heimliche" Mithörer am Telefon oder ein Tonbandmitschnitt wären übrigens nicht als Beweismittel zugelassen).

Ich hoffe, Ihnen mit diesen Auskünften gedient zu haben und weise darauf hin, daß diese auf Ihren Angaben beruhen. Bereits geringfügige Abweichungen des Sachverhalts können zu einer anderen rechtlichen Bewertung führen.

Nutzen Sie im Zweifelsfall gern die kostenlose Nachfragefunktion!

Mit freundlichen Grüßen

Vasel
Rechtsanwalt


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