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Mietvertrag Selbstauskunft

06.08.2008 20:26 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe vor kurzem eine Wohnung besichtigt. Nun hat mir der Makler eine Selbstauskunft übersandt. Diese soll ich ausfüllen.
In dieser Selbstauskunft wird auch nach bestehenden Zahlungsverpflichtungen gefragt.


Die Frage in der Selbstauskunft lautet:

Bestehehen Zahlungsverpflichtungen aus Teilzahlungsgeschäften (Raten), Darlehensverpflichtungen oder sonstige Verpflichtungen?

Auch wurde ich um Unterschrift gebeten für Schufa/Kreditreform


Bitte um Beantwortung folgender Frage:

Wenn ein Ratenkredit bestehen würde, müsste der dann angegeben werden ?


Was raten Sie mir ?


VIelen Dank im voraus


mfg





















































06.08.2008 | 21:26

Antwort

von


(110)
Mainzer Strasse 139-141
66121 Saarbrücken
Tel: 0681-9405552
Web: http://www.rechtsanwaeltin-stiller.de
E-Mail:

Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für die Einstellung Ihrer Frage.

Zuerst möchte ich Sie daraufhin weisen, dass dieses Forum lediglich eine erste rechtliche Orientierung bieten soll, die in keinem Fall die Beratung durch eine Kollegin/ einen Kollegen vor Ort ersetzen kann.
Durch Hinzufügen oder Weglassen von Sachverhaltsangaben kann die rechtliche Beurteilung komplett anders ausfallen und somit zu einem anderen Ergebnis führen.

Ihre Frage beantworte ich aufgrund, der von Ihnen erhaltenen Angaben und dem eingesetzten Betrag wie folgt:

Fraglich ist, ob Sie die Frage wahrheitsgemäß beantworten müssen.
Dies ist dann der Fall, wenn die gestellte Frage eine zulässige Frage darstellt und der Vermieter damit ein schutzwürdiges Interesse an der Beantwortung der Frage hat.
Dieses schutzwürdige Interesse liegt vor, wenn der Vertrag bei zutreffender (=wahrheitsgemäßer) Beantwortung nicht geschlossen worden wäre, weil der der Frage zugrunde liegende Umstand wesentlich für den Vertragsabschluss war.

Bei der Prüfung, ob eine zulässige Frage vorliegt oder nicht, müssen die beiderseitigen Interessen gegen einander abgewägt werden.

1. Schufaauskunft
Eine Einholung einer Schufaauskunft ohne Einwilligung des Mieters ist unzulässig, allerdings darf der Vermieter den Mieter auffordern eine Eigenauskunft vorzulegen.
Falls Sie die Wohnung haben möchten, werden Sie also nicht drum herumkommen eine Auskunft vorzulegen bzw. die Einwilligung in die Einholung einer Schufaauskunft abzugeben.
Denn der Vermieter wird aller Wahrscheinlichkeit ohne die Auskunft keinen Vertrag mit Ihnen abschließen.

2. Raten
Zulässig sind Fragen nach den Einkommensverhältnissen des Mieters.
Der Vermieter muss wissen, ob der künftige Mieter überhaupt in der Lage ist, die Miete zu entrichten.
Der Vermieter darf daher nach den wirtschaftlichen Verhältnissen fragen.
Daher halte ich die Frage für zulässig.
Nach Vorlage der Schufaauskunft wüsste der Vermieter sowieso von den Darlehen/ Ratenkrediten.

3. Möglichkeiten
Bei falscher Beantwortung der Fragen kann der Vermieter den Nietvertrag vor Überlassung der Wohnung wegen arglistiger Täuschung anfechten und nach Vollzug des Mietverhältnisses fristlos kündigen.

Zusammenfassend sollten Sie sofern Ratenkredite bzw. sonstige Ratenverpflichtungen bestehen, die Frage wahrheitsgemäß beantworten.


Ich hoffe, dass ich Ihnen weiterhelfen und eine erste rechtliche Orientierung bieten konnte.


Mit freundlichen Grüßen

Tanja Stiller
Rechtsanwältin





Rechtsanwältin Tanja Stiller

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