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Mietverhältnis Kündigung Verstorbene / Verhaltensweisen Sohn

| 01.11.2010 17:40 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


Sehr geehrte Damen und Herren Rechtsanwälte,
ich erhielt Frau... und mein Bruder Herr R. S. einen Brief des Anwalts der Vermieterin, unserer im September d.J. verstorbenen Mutter, ordnungsgemäße Bevollmächtigung versichert er. (Mein Rechtsempfinden sagt, dass es nicht ausreiche, er müsse Kopie der Vollmacht beifügen)

28.10.2010, zum Sachverhalt:
Meine Mandantin hat das Mietverhältnis ordnungsgemäß zum 31.01.2011 gekündigt. Seit dem kommt es, insbesondere von Ihnen Herr R. S.......ausgehend
- zu unzumutbaren Belästigungen der Nachbarn, Beschimpfungen und Beleidigungen meiner Mandantin und Hausverwaltung.
- Ferner ist der Stromanschluss von Ihnen gekündigt und meine Mandantin als Nachmieterin bezeichnet worden.
- Ebenfalls ist die Miete ab Oktober 2010 nicht gezahlt
- Namens Mandantin fordere ich Sie auf, o.g. zu einzustellen, andernfalls ich gerichtliche Schritte gegen Sie einleiten werde.
- Oktobermiete Frist zum 03.11.2010 zu zahlen, nach Verstreichung gerichtliche Durchsetzung gegen Sie
-zwecks kurzfristigen Abschluss, Wohnung zum 04.11.2010 zu räumen
- wenn mit Vorschlag einverstanden, müsse ÜBEREINSTIMMENDE WILLENSERKLÄRUNG abgegeben werden, MfG RA

Fakt ist:
- dass Vermieterin bisher mit o.g. kommunizierte
- dass es außer o.g. und mir noch zwei weitere Geschwister gibt
- dass vor Tod, nach Abzug Rente, Sozialamt Therapieplatz und Wohnung zahlte, weil Möglichkeit -Rückkehr in die Häuslichkeit-
- dass o.g. Schlüsselgewalt zur Wohnung hat, sich um alles diesbezüglich kümmern wolle....
- dass o.g. tätig wurde zwecks Nachmieter/Abstandszahlung usw.
- dass o.g. bestimmte Wertgegenstände aus der Wohnung holte, dessen Verbleib uns anderen Geschwistern unbekannt ist
- aufgrund aufgelaufender Kosten vorausschauend wohl niemand Mutters Erbe annehmen wird
- dass ICH KEINE SCHLÜSSELGEWALT zur Wohnung habe
- dass ich dieses mit Schreiben 16.10.2010 der Hausverwaltung mitgeteilte habe und Auskünfte des o. g. zur Kündigung Wohnung usw. mir gegenüber falsch oder mangelhaft sind

Letzendlich habe ich seit gut 1 Jahr mit Querelen/antogonistischem Verhalten des o.g. zu tun, die zu Verleumdungen /Unterstellungen auch gegen meine Person heftigst ausgeartet sind.

Rechtliche Frage:
Wie solle ich mich zum Schreiben des RA verhalten. Reicht es aus, dass ich den RA anschreibe mit Hinweis, dass ich keine Schlüsselgewalt habe und er sich in dieser Angelegenheit an den Schlüsselhalter, Herrn R. S., wenden möge?

Wie gehe ich mit genannter Verhaltensweise meines "Bruders" um. Welche Möglichkeiten habe ich?

Wäre es sinnvoll, gegen ihn Unterlassungsklage zu führen und ggf. wg. oben genannten Strafanzeige zu stellen?

Vorab vielen Dank dem Anwalt, der sich dieser Sache annimmt...

01.11.2010 | 20:54

Antwort

von


(944)
Golmsdorfer Str. 11
07749 Jena
Tel: 036412692037
Web: http://www.jena-rechtsberatung.de
E-Mail:

Sehr geehrte(r) Fragesteller(in)

die von Ihnen gestellten Fragen beantworte ich unter Berücksichtigung des geschilderten Sachverhaltes sowie Ihres Einsatzes wie folgt:

Ich hoffe, ich habe den Sachverhalt richtig verstanden. Der Brief ist von dem Anwalt der Vermieterin der Wohnung Ihrer verstorbenen Mutter. Die Wohnung wurde gekündigt und jetzt soll angeblich Ihr Bruder Ärger machen.

1) Wie solle ich mich zum Schreiben des RA verhalten. Reicht es aus, dass ich den RA anschreibe mit Hinweis, dass ich keine Schlüsselgewalt habe und er sich in dieser Angelegenheit an den Schlüsselhalter, Herrn R. S., wenden möge?

Hier kommt es darauf an, wie sich das Erbe der Mutter gestaltet. Haben alle Geschwister gemeinsam geerbt, kann der Anwalt auch Sie ansprechen.

Sie sollten ihm aber antworten und den Sachverhalt klarstellen.

Anbei sei erwähnt, dass der Anwalt keine Vollmacht vorlegen muss; Sie können diese aber verlangen, wenn Sie wollen.


2) Wie gehe ich mit genannter Verhaltensweise meines "Bruders" um. Welche Möglichkeiten habe ich?

Sie sollten den Vorwurf mit dem Bruder klären und ihn in die Schranken weisen. Ansonsten muss Ihr Bruder auch gerade stehen, wenn sich die Vorwürfe bewahrheiten.


3) Wäre es sinnvoll, gegen ihn Unterlassungsklage zu führen und ggf. wg. oben genannten Strafanzeige zu stellen?

Gegen den Bruder? Das können Sie natürlich machen, aber zunächst sollten Sie das Gespräch mit ihm suchen.


Rechtsanwalt Steffan Schwerin

Rückfrage vom Fragesteller 02.11.2010 | 05:01

Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt Schwerin,
erst einmal vielen Dank für die Beantwortung (Sachverhalt richtig).

Gespräch mit ihm suchen, hab ich des öfteren probiert. Es hagelte nur Vorwürfe und Verleumdungen. Es scheint, er ist nicht mehr in der Lage, solche Dinge, wie üblicher Weise, zu regeln. Auch gegen meine Person bei Betreuungsgericht, Bestattungsinstitut, Pastorengespräch, im Familien/Freundes und Bekanntenkreis, selbst bei anschließender Trauerfeier unserer Mutter. Erweckt bei mir den Eindruck, dass er lapidar formuliert "seinen Verstand versoffen hat".
Auch ich werde ihn nun anschreiben zwecks Unterlassung und auffordern, mir in Transparenz die Angelegenheiten unserer Mutter in Erledigung, schriftlich und ggf. belegt, mitzuteilen.

Nun habe ich zu 3.) eine Verständnisfrage:
Bei Ignoranz seitens meines "Bruders" Was muss ich tun?

Das eine oder andere oder beides? Ist es richtig, dass bei Strafanzeige eine drei Monate Frist gelte und alle Vorfälle davor (ca. 1 Jahr) nicht mehr von Relevanz ist?

Ich wäre Ihnen dankbar, zu obigen einen kurzen "Leitfaden" an die Hand zu bekommen und verbleibe mit freundlichen Grüßen


Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 02.11.2010 | 08:56

Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Nachfrage wie folgt:

Bei einer Anzeige ist keine Frist von 3 Monaten relevant.

Sie sollten erwägen, den Bruder unter Betreuung zu stellen.

Weiterhin kann der Bruder bei der Polizei angezeigt werden.

Darüber hinaus kann gegen den Bruder ein Unterlassungsanspruch anwaltlich und gerichtlich geltend gemacht werden.

Als Miterbin können Sie ihn auch von der weiteren Befugnis der Wohnung ausschließen um weiteren Schaden von sich selbst und dem Bruder abzuwenden.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen und verbleibe mit freundlichen Grüßen

Steffan Schwerin
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 02.11.2010 | 09:24

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Meinem unbedarften Einsatz 30,00 € möchte ich allesamt mit 5 Sternen bewerten.

Mit "Leitfaden" an Möglichkeiten ausgestattet, brauche ich einen kompetenten Anwalt, der sich der mühseligen Angelegenheit annimmt.

Weil, alleine diese Angelegenheit: ggf. unter Betreuung stellend -schwierig, Unterlassungsanspruch, Strafanzeige und weitere Befugnis zur Wohnung unterbindend, um weiteren Schaden auszuschließen, geht ohne kompetente Hilfe nicht. DANKE

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Weil, alleine diese Angelegenheit: ggf. unter Betreuung stellend -schwierig, Unterlassungsanspruch, Strafanzeige und weitere Befugnis zur Wohnung unterbindend, um weiteren Schaden auszuschließen, geht ohne kompetente Hilfe nicht. DANKE


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