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Miettransporter beschädigt- Was nun?


10.02.2005 12:31 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Guten Tag,
ich habe vor 1,5 Monaten einen Miettransporter mit Vollkasko (Eigenbeteiligung 1000 Euro) bei einer kleinen Autovermietung gemietet. Dabei beschädigte ich an einer Hofeinfahrt die Seitentür des Miettransporters. Es entstand dabei eine kaum sichtbare Delle, ohne dass der Lack beschädigt wurde. An der Hofeinfahrt war kein Schaden entstanden, so dass keine Versicherung eingeschaltet wurde. Telefonisch wurde mir einige Tage später von der Autovermietung auf Anfragen mitgeteilt , dass sie Kostenvoranschläge bei zwei verschiedenen Werkstätten einholen würden. Nach drei Wochen bekam ich die Rechnung zugesandt. (Reparaturkosten mit Datum: 610,99 Euro/ Vorhaltekosten 3 Tage 153,30 Euro/ Schadenskostenpauschale 21 Euro/ Verbringung und Abholung aus der Werkstatt 52 Euro/ Fotoarbeiten 12 Euro= ca. 850 Euro) Der Rechnung wurde der Kostenvoranschlag einer Werkstatt beigelegt. Daraufhin habe ich mir mit einer Freundin,ohne Wissen der Autovermietung, den Transporter angeschaut. Die Delle war unverändert! Ich glaube, ich habe es hier mit einem Betrüger zu tun. Soll ich diesen anzeigen und den Schaden von der Polizei bestätigen lassen? Wie kann ich einen Einfluss auf die Auswahl einer unabhängigen Reparaturwerkstatt oder eines Gutachters nehmen? Wie soll ich nun weiter vorgehen?
Der Autovermieter hat mir angedroht, dass er, wenn ich nicht innerhalb von 10 Tagen zahle, die Angelegenheit einem Anwalt übergibt und 12, 25 Prozent Verzugszinsen verlangt. Muss ich sofort zahlen oder kann ich das momentane Verfahren ändern bzw. verzögern? Ich möchte so günstig, wie möglich aus dieser Sache herauskommen!

Mit freundlichen Grüssen

Christoph N.

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Sehr geehrter Ratsuchender,

hier sollen Sie in der Tat offenbar benachteiligt werden.

Natürlich ist es klar, dass Sie den von Ihnen verurschten Schaden ersetzen müssen, keine Frage.

Aber die geltend gemachten Ansprüche sind so nicht erstattungsfähig.

Solange eine Reparatur nicht ausgeführt worden ist, können nur die reinen Nettobeträge des Kostenvoranschlages und eine Kostenpauschale gefordert werden.

Ohne Reparatur sindt daher weder die Mehrwertsteuer, noch die Verbringung/Abholung, Fotoarbeiten (wofür??) und Vorhaltekosten zu tragen, da alle diese Kosten eben nicht angefallen sind.

Da Sie ja festgestellt haben, dass die Delle noch unverändert besteht, hat die ganze Sache einen bitteren Beigeschmack.

Das "Günstigste" (ob es das Beste ist, ist fraglich) wäre natürlich dem Vermieter nun den Nettorechnungsbetrag + Kostenpauschale zu zahlen und sich im Gegenzug bestätigen lassen, dass damit alle Ansprüche abgegolten sind.

Ansonsten würde ich dazu raten, die Beweise zu sichern und ggfs. den Schaden durch einen Gutachter feststellen zu lassen. Dieses wäre sicherlich rechtlich das Richtige, wenn auch vielleicht weitere Kosten auf Sie zukommen.

So wie Sie den Fall schildern, wäre sicherlich auch der Anfangsverdacht des Betruges gegeben, so dass eine Strafanzeige zu bedenken wäre (diese würde aber nichts an Ihrer generellen Ersatzpflicht ändern).


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
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