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Mietrückforderung

| 28. Januar 2011 19:16 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Ich habe ein Schreiben erhalten wo von mir eine Summe verlangt wird in Höhe von 4.061,45€. Ich habe mit Herrn ***** eine 3 Raumwohnung bewohnt Herr ***** hat mir in diesem Zeitraum verheimlicht das er keine Miete zahlt. Er hat ein Schreiben aufgesetzt das er die Mietschulden selbst aufbringen will da er sie ja verschuldet hat. Das Schreiben wurde von mir und Herrn ***** unterschrieben und wurde bei der IVAG eingereicht und haben zugestimmt. Jetzt da Herr ***** wohl nicht mehr Zahlungsfähig ist wollen die es von mir haben. Ich habe eine 7 monatige Tochter und bin Hartz IV Empfängerin ich muss schon die Mietschulden von meiner verstorbenen Mutter zahlen von was soll ich jetzt das zahlen? Ich kann keine Raten mehr zahlen ich weiß schon nicht wie ich überleben soll und ich muss noch meine Tochter ernähren und ankleiden. Außerdem hat Herr ***** die Sache verschuldet also muss er doch auch dafür gerade stehen oder er hat dafür unterschrieben nur leider existiert keine das Schreiben nicht mehr es ist beim letzten Umzug abhanden gekommen. Was muss oder soll ich tun?

Eingrenzung vom Fragesteller
28. Januar 2011 | 19:29

Sehr geehrte Ratsuchende,

gerne nehme ich zu Ihrer Anfrage unter Berücksichtigung Ihrer Angaben und Ihres Einsatzes wie folgt Stellung:

Grundsätzlich haftet jede Person nur für ihre eigene Schulden, niemand haftet für die Schulden eines anderen. Eine Mithaftung kommt nur in Frage, wenn eine Ehepartner bürgt oder etwa den Mietvertrag mitunterschrieben hat.

In Ihrem Fall meinen Sie, dass Herr Schatz ein Schreiben angesetzt hat, dass er für seine eigene Mietschulden einsteht und er für sie aufkommen will. Dies haben Sie bei der IVAG eingereicht. Der Inhalt des Schreibens bzw. die Wortwahl ist in einer Urkunde sehr wichtig, wenn dort ein Wort zur Haftung bestand, leitet die IVAG Ihre Haftung von dem Schreiben ab.

Sie können mangels Verlust auch nicht nachweisen, dass diese Mietschulden nicht Ihnen gehört, da Sie beim Umzug das Schreiben verloren haben. Als Beweismittel ist dieses Schreiben in Ihrem Falle sehr wichtig.

Sie können diese Sache folgendermaßen klären:
Reicht Ihr Einkommen nicht aus, die rückständige Miete zu bezahlen, können Sie beim Arbeitsamt (Hartz-IV) einen Antrag auf Übernahme der Mietschulden stellen. Das Arbeitsamt wird Ihnen die Mietrückstände nur bewilligen, sofern die zukünftigen Mietzahlungen sichergestellt sind und wenn die Übernahme zur Sicherung der Unterkunft gerechtfertigt ist und ohne die Hilfe Obdachlosigkeit einzutreten droht. Obdachlosigkeit droht Ihnen bei Kündigung der Wohnung bzw. bei einer Räumungsklage. Gerechtfertigt ist eine Übernahme nur, wenn bisher keine Mietschulden aufgetreten sind und wenn ihre Miete angemessen ist (z.B. preiswerter Mietzins und kein zu großer Wohnraum).

Je nach Ihrer finanziellen Situation können die Mietrückstände vom Arbeitsamt als einmalige Beihilfe oder als Darlehen gewährt werden. Wenn keine akute Obdachlosigkeit droht, wird das Arbeitsamt in den seltensten Fällen Hilfe leisten.

Weitere Alternative wäre in Ihrem Fall, da Sie auch für die Mietschulden Ihrer Mutter aufkommen, also zwei Schuldenverfahren, über ein Privatinsolvenzverfahren zu denken. Nur so können Sie sich von den Schulden lösen. Lassen Sie sich von einer Schuldenberatungsstelle bzw. von eine/r Rechtsanwalt(in) in Ihrem Ort dazu beraten.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass diese Plattform eine ausführliche und persönliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann,
sondern ausschließlich dazu dient, eine erste überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems auf Grundlage der von Ihnen
übermittelten Informationen von einem Rechtsanwalt zu erhalten.
Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen.

Ich hoffe, mit der Beantwortung Ihrer Anfrage, weitergeholfen zu haben.




Mit freundlichen Grüßen

Ahmet Aktug
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 28. Januar 2011 | 20:08

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