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Mietrecht und Zwangsverwaltung und Eigenkauf


01.03.2005 09:26 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Hallo,

Ich wohne seit ca. einem Jahr zur Miete beim meinem Bruder im Haus.Das Haus wurde voll saniert und ist damals für 200 000 DM gekauft wurden.Nun Stellte mein Bruder die Zahlungen ein und das Haus steht nun unter Zwangsverwaltung, ohne das wir uns etwas zu Schulden haben kommen lassen, im gegenteil , wir haben sehr viel Anteil an dem Haus geleistet!
Mein Bruder ist immer noch berechtigt , das Haus zu verkaufen.
Laut Grundbuchauszug ist das haus mit 100 000 euro und mit einer ca. 37 000 euro teuren Grundschuld belastet, die von der Aufbaubank geleistet wurde ( 37 000 euro).Wir haben keine eigenen Finanziellen Mittel mehr, da wir zum grössten Teil alles was wir hatten , mit ins Haus gesteckt haben.
Nun meine Fragen:

Gibts denn Möglichkeiten den Kredit der Aufbaubank mit zu Tilgen und wen ja welche Zinsen und und ablösesummen fallen da gemeinhin an?

Welche Rechte habe ich momentan , meine Miete dem zwangsverwalter vorzuenthalten (momentan wird das geld geparkt auf einem seperaten Konto), bis der Hauskauf meinerseits (vorvertrag besteht bereits), durch ist.

Welche Fristen muss die Bank einräumen , bis eine Zwangsversteigerung durch Gericht erzwungen werden kann, auch wenn ein Potentieller Käufer vorhanden ist?

Momentan ist die Lage hier so, das wir mit einer Finanzierungesgesellschaft soweit verblieben sind, das es nur noch eine Vollmacht von meinem Bruder geben muss, damit die sich ein Bild machen können , welche Finanziellen Belastungen da auf uns zu kommen werden, wenn wir das Haus kaufen.Komisch kommt mir dabei vor, das dort nun keiner mehr reagiert, seitdem wir (ich und meine Frau ) die Verträge unterschrieben haben, die aber durch Fehlinformation von meinem Bruder , was die Kaufsumme betrifft, so nicht ausgerechnet wurden.
Was kann ich tun, bzw. sollte ich nun tun, damit die Sache in die richtige Bahn kommt?
Wir sind solvent, verdienen gut, haben ein gutes einkommen sind leider nur nicht flüssig.

Ich Danke für eine Antwort, denn ich weiss hier nicht mehr so recht weiter...

MfG Sylvio
Sehr geehrter Ratsuchender,

Ihre komplexen Fragen möchte ich in diesem Forum wie folgt beantworten:

1.) Natürlich könnten Sie den Kredit im Rahmen einer Mitverpflichtung tilgen; Sie würden dann als weiterer Schuldner der Bank zur Verfügung stehen, wobei die Zinsen etc. mit der Bank verhandelt werden können.
Aber was soll das bringen, da Sie nicht im Grundbuch stehen? Davon würde ich also abraten.

2.) Die Mieten sind an den Verwalter zu zahlen, wobei Sie auch die Möglichkeit hätten, wegen der Unsicherheit die Miete beim Amtsgericht zu hinterlegen.

3.) Die Bank ist derzeit "Herrin" des Vollstreckungsverfahrens und muss Ihnen keinerlei Fristen einräumen.

4.) Reden Sie mit der Bank wegen eines ev. Kaufes der Bank. Lehnt die Bank dieses ab, können Sie nur noch versuchen, dass Haus selbst zu ersteigern.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
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