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Mietrecht und Insolvenzrecht Untermietvertrag Nebenkostenabrechnung


09.02.2007 13:12 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Schwartmann



Guten Tag,

Mein Ex-Freund hat einen Hauptmietvertrag für ein Haus. Ich hatte mit meinem Ex einen Untermietvertrag (Immoscout24) für die Zeit nach der Trennung bis zu meinem Auszug Mitte Januar. In diesem Untermietvertrag war unter §2b eine pauschale Nebenkostenhöhe von 88,50 Euro vereinbahrt. Da ich selber Harz4 Empfängerin bin, zahlte die ARGE die Miete ohne Probleme.

Jetzt, nach meinem Auszug erhielt ich eine Nachzahlungsrechnung von fast 800 Euro. Als Anlage lag eine Stromrechnung von 1500 Euro bei.
Dazusagen muss ich, dass die hohen Stromkosten (Elektroheizung und Verbrauchsstrom) durch ein defektes Ventil im Wasserkessel verursacht wurde. Hier versucht mein Exfreund gerade über einen Anwalt mit dem Hauptvermieter zu klären ob Kosten dort übernommen werden. Mir wird also der hälftige Betrag dieser Stromrechnung in Rechnung gestellt.

Mein Ex schreibt Mahnungen an mich und droht mit russischem Inkassobüro mit Sitz in Frankfurt.

Befinde mich zudem in der Privatinsolvenz.

Frage: Ist die Nachzahlungsrechnung überhaupt berechtigt? Ich habe doch Pauschalen drin in meinem Untermietvertrag die doch Abrechnungen ausschließen oder sehe ich das falsch?

Frage: Muss er wenn denn die Rechnung korrekt ist sich nicht an meinen Insoverwalter wenden um evtl. die Rechnung dort zur Tabelle einzureichen?

Frage: Muss ich der Rechnung widersprechen oder muss sowas bei Privatleuten nicht sein?

Fragen über Fragen, aber ich habe Angst vor russischen Baseballschlägern und da ich meinen Ex kenne macht er hier keinen Spaß.

Bitte schnellstens beantworten.. heute läuft der Zahlungstermin ab.
Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Wenn mietvertraglich die Zahlung einer Pauschale vereinbart war, müssen Sie keine Nachzahlung leisten. Eine Pauschale hat schließlich den Sinn, daß eine spätere Abrechnung unterbleibt.

Anders wäre es, wenn anstelle einer Pauschale eine Vorauszahlung für die Stromkosten vereinbart gewesen wäre.

Aber auch in diesem Fall sollten Sie die Rechnung nicht begleichen, da der Defekt des Ventils nicht von Ihnen zu verantworten ist und Ihr Exfreund auch dem Vermieter gegenüber zur Verweigerung der überhöhten Zahlung verpflichtet ist.

Weisen Sie Ihn also auf die Rechtslage hin. Sollten Sie von dritter Seite zur Zahlung aufgefordert werden (Inkassobüro), sollten Sie einen Anwalt mit der Forderungsabwehr beauftragen.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

A. Schwartmann
Rechtsanwalt




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Rechtsanwalt A. Schwartmann
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