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Mietrecht nach Zwangsversteigerung

09.05.2017 11:42 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Schwartmann


Zusammenfassung: Der Ersteigerer einer zwangsversteigerten Immobilie kann aus dem vollstreckbaren Zuschlagsbeschluss die Zwangsvollstreckung betreiben und den bisherigen Eigentümer räumen lassen. Eine Fristsetzung zum Auszug ist nicht erforderlich, wird aber in der Regel erfolgen um Kosten zu sparen.

Mein Haus wurde Zwangsversteigert. Der neue Besitzer hat sich bisher nicht mit uns in Verbindung gesetzt. Meine Frage: Haben wir irgendwelche Rechte bezüglich eines Auszugstermins? Können wir von heute auf morgen vor die Tür gesetzt werden.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Ich gehe nach Ihrer Anfrage davon aus, dass Sie nicht zur Miete leben, sondern Ihr Eigentum zwangsversteigert wurde. In dem Fall kann der neue Eigentümer verlangen, dass Sie das Haus geräumt an ihn herausgeben. Eine Räumungsfrist muß er Ihnen nicht einräumen, sondern kann aus einer vollstreckbaren Ausfertigung des Zuschlagsbeschlusses die Zwangsvollstreckung betreiben, also unmittelbar damit den Gerichtsvollzieher beauftragen und Räumungsauftrag erteilen. Das ist aber natürlich mit Kosten verbunden, so daß Ihnen der neue Eigentümer erst einmal selbst Gelegenheit zur Räumung geben dürfte und Ihnen eine angemessene Frist setzen wird. Verpflichtet ist er dazu allerdings rechtlich nicht.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

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