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Mietrecht - Produkte online vermieten

18. März 2021 15:11 |
Preis: ***,00 € |

Internetrecht, Computerrecht


Beantwortet von


Guten Tag.

Ich möchte einen Online-Shop eröffnen, bei dem sich die Kunden Kleidung für einen bestimmten Zeitraum ausleihen können. Sie kaufen die Kleidung nicht, sodass diese immer noch mein Eigentum bleibt und später nach Ablauf der Mietzeit wieder an mich zurückgeschickt wird.

Da ich mit meinen Kosten sehr genau planen muss, spielt der Versand eine tragende Rolle. Da ich den Versand minimieren möchte, möchte ich eine Möglichkeit finden, bei der der Kunde es gar nicht in Betracht ziehen kann die Kleidung vorzeitig zurückzuschicken.

Bin ich beim Vermieten von Produkten auch dazu verpflichtet als Vermieter ein zweiwöchiges Wiederrufsrecht und somit eine Geldzurückgarantie zu gewährleisten?

Falls ja, gibt es Möglichkeiten dieses Recht zu biegen, beispielsweise in dem man sagt, dass nur ein Austausch der Kleidung möglich ist (das Geld aber von mir einbehalten wird) oder dass der Kunde vorher akzeptieren muss, dass kein vorzeitiger Rückversand möglich ist. Welche Rechtsquellen sind zu diesem Thema ausschlaggebend?

Vielen Dank für Ihre Hilfe.

Einsatz editiert am 18.03.2021 16:06:51

18. März 2021 | 23:24

Antwort

von


(852)
Stedinger Str. 39a
27753 Delmenhorst
Tel: 04221-983945
Web: http://www.drseiter.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Da Sie Unternehmer sind und Ihr Geschäft ausschließlich über den Fernabsatzmarkt betreiben, muss dem Kunden ein Widerrufsrecht eingeräumt werden. Ein Ausschluss nach Paragraph 312g BGB liegt nicht vor.

Das Widerrufsrecht ist klar geregelt, eine Umgehung oder ein Biegen ist nicht möglich - lediglich die Kosten des Rückversandes können dem Kunden auferlegt werden.

Ggf. käme eine Ausschlussklausel in Betracht, wenn der Kunde die Ware mehr als nur testet. Dies sollten Sie anwaltlich individuell formulieren lassen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin Dr. Corina Seiter
Fachanwältin für Familienrecht, Fachanwältin für Verkehrsrecht

Rückfrage vom Fragesteller 19. März 2021 | 11:11

Vielen Dank für Ihre Antwort, diese hat mir auf jeden Fall weitergeholfen.

Wie genau meinen Sie den Satz:

"Ggf. käme eine Ausschlussklausel in Betracht, wenn der Kunde die Ware mehr als nur testet. Dies sollten Sie anwaltlich individuell formulieren lassen."?

Der Kunde leiht sich die Kleidung aus, um sie zu tragen. Das Testen ist nur der erste Schritt.

Könnten Sie mir einmal an einem kleinen Beispiel aufzeigen, was Sie genau meinten, bzw. was möglich ist?

Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 19. März 2021 | 15:05

Das wäre z.B. der Fall, dass das Kleid geliefert wird: probieren wäre anziehen, vor dem Spiegel stehen - nicht probieren wäre: auf eine Veranstaltung gehen und das Kleid den ganzen Abend tragen.
Das könnte man vertraglich regeln - in diesem Fall könnte die andere Person vorzeitig auf das Widerrufsrecht verzichten oder Sie müsste Nutzungsersatz leisten.

ANTWORT VON

(852)

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RECHTSGEBIETE
Internet und Computerrecht, Fachanwalt Familienrecht, Kaufrecht, Urheberrecht, Tierrecht, Ordnungswidrigkeiten, Zivilrecht, Vertragsrecht, Strafrecht, Fachanwalt Verkehrsrecht
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